AMAG: Niedrige Alu-Preise drücken Gewinn

ARCHIVBILD: VOESTALPINE-WERK IN TEXAS
Trotz steigender Nachfrage und höherem Absatz fiel der Gewinn des Aluminiumherstellers um knapp 43 Prozent.

Der oberösterreichische Aluminiumhersteller AMAG verbucht steigende Nachfrage nach Primäraluminium und Alu-Walzprodukten, leidet aber unter den niedrigen Aluminiumpreisen. Im ersten Halbjahr steigerte das Unternehmen zwar den Absatz um gut 10 Prozent auf 226.000 Tonnen, der Umsatz stieg aber nur um 2,8 Prozent auf 554,6 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern fiel um 42,7 Prozent auf 18,9 Mio. Euro.

Immerhin führte die Mengensteigerung dazu, dass die Umsatzerlöse trotz des niedrigeren durchschnittlichen Aluminiumpreises zulegten, heißt es im Halbjahresfinanzbericht. Zum Mengenwachstum trug insbesondere der Hochlauf der neuen Anlagen im Segment Walzen bei.

Für das Gesamtjahr gibt es angesichts der stark schwankenden Rohstoffpreise nur eine Ergebnisprognose mit einer großen Bandbreite. "Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand nach aktueller Einschätzung ein EBITDA in der Bandbreite zwischen 125 und 150 Mio. EUR (2018: 141 Mio. EUR)", heißt es im Halbjahresfinanzbericht.

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