Air Berlin streicht 900 Arbeitsplätze

dpa/Soeren StacheARCHIV - Flugzeuge der Gesellschaft Air Berlin am Terminal C des Flughafens Tegel in Berlin (Archivfoto vom 19.04.2010). Mehr Beinfreiheit an Bord, Vorrang beim Check-In, zusätzliches Freigepäck: Bundestagsabgeordnete können bei Air Berli
Foto: dpa/Soeren Stache

Airline verschärft das Sparprogramm. Die AUA sucht indes 90 Flugbegleiter.

Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin verschärft ihr Sparprogramm und will dabei 900 Arbeitsplätze bis Ende 2014 abbauen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Berlin mit. Ziel sei es, in diesem und im nächsten Jahr insgesamt rund 400 Mio. Euro einzusparen.

Dabei seien betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen, teilte Air Berlin am Dienstag mit. Gespräche mit den Personalvertretungen seien bereits eingeleitet.

checkin-000_APA_HERBERT-PFA.jpg Foto: apa Neuer Check-In in Schwechat

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft will dies auch erreichen, indem sie unter anderem Strecken streicht und Flugzeuge verkauft. Derzeit beschäftigt Air Berlin, Mutterkonzern der österreichischen Niki, etwa 9300 Menschen.

NIKI nicht betroffen

Die Österreich-Tochter Niki (flyniki) sei von dem Stellenabbau nicht betroffen hieß es am Dienstagnachmittag aus informierten Kreisen zur APA. Auch werde es über bereits bekannte Maßnahmen hinaus keine Kürzungen des Niki-Streckennetzes geben.

Am Flughafen Wien-Schwechat wurde erst vor wenigen Tagen ein neuer Check-In für NIKI und Air Berlin eröffnet.

AUA

Flugbegleiter gesucht

AUA
Foto: AUA

Die Austrian Airlines suchen rund 90 Flugbegleiter und sprechen dabei auch das Personal bei ihrer Mutter Lufthansa an, bestätigte AUA-Sprecherin Patricia Strampfer dem "Austrian Aviation Net". Die AUA haben im Zuge des Betriebsübergangs auf Tyrolean gut 200 Flugbegleiter verlassen, bei der Lufthansa werden gerade viele Strecken von der Billig-Tochter Germanwings übernommen, was Mitarbeiter ohnehin zu einem Wechsel zwingt. Besonders attraktive Bezahlung bietet die AUA allerdings nicht, erinnert AAN: Das Bruttogrundgehalt belaufe sich auf jährlich nur 19.516 Euro.

(APA / sho) Erstellt am
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