Wenig Schlaf – für den US-Präsidenten das Geheimnis erfolgreicher Menschen.

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Wellness
01/14/2019

Trump bis Ronaldo: So schlafen die Reichen und Berühmten

Auch Prominente und Personen des öffentlichen Lebens haben eigene Schlafgewohnheiten – manche davon sind durchaus ungewöhnlich.

Manche schwören auf eine ausgedehnte Bettruhe, andere können von acht Stunden Durchschlafen nur träumen – und behelfen sich mit kuriosen Einschlafritualen.

Die Schlafgewohnheiten der Promis:

Jennifer Aniston

Schlaflos in Beverly Hills In einem Interview sprach die Schauspielerin vielen aus der Seele: Sie wache oft um drei Uhr früh auf und könne dann nicht mehr einschlafen, weil ihr so viel durch den Kopf geht. Ihr Rezept gegen die Schlaflosigkeit? Eine kurze Meditation oder einfache Yoga-Übungen beruhigen den Geist, das Handy nächtigt mindestens zwei Meter entfernt.

Donald Trump

Wer rastet, der rostet? Fake News! Das erklärt einiges: Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten schläft nach eigenen Angaben nie länger als vier Stunden pro Nacht – und ist mächtig stolz darauf. Seiner Meinung nach ist wenig Schlaf nämlich das Geheimnis erfolgreicher Menschen: "Wie kann jemand, der zwölf oder 14 Stunden schläft, mit jemandem mithalten, der drei oder vier Stunden schläft?" Vielleicht sollte Trump seine schlaflosen Nächte nutzen, um das Buch der von ihm so verhassten Arianna Huffington (nächstes Bild) zu lesen...

Arianna Huffington

Heißes Bad und Dankbarkeit Seit die Verlegerin in ihrem Büro überarbeitet zusammenbrach, propagiert sie einen achtsamen Lebensstil – vor allem ausreichend Schlaf, wie sie in "Die Schlaf-Revolution" schreibt: Sie selbst verbannt alle elektronischen Geräte aus dem Schlafzimmer, trinkt ab 14 Uhr keinen Kaffee mehr, nimmt am Abend ein heißes Bad mit Epsom Salz und notiert, wofür sie am vergangenen Tag dankbar war. Nach acht Stunden wird sie wieder munter. Ganz ohne Wecker.

Cristiano Ronaldo

Schlafen wie ein Baby in der Kältekammer Echte Kicker schlafen 90 Minuten – fünf Mal am Tag, in Embryostellung und in einem frisch überzogenen Bett. Eineinhalb Stunden zuvor herrscht striktes Bildschirmverbot. Den eigenwilligen Schlafrhythmus Ronaldos verriet Schlaf-Coach Nick Littlehales, der dem Fußballstar Nachhilfe in Sachen Regeneration gab. Angeblich ließ sich der zu diesem Zwecke in seinem Haus sogar eine Kältekammer einbauen.

Mariah Carey

Eine Diva auf der Bühne und im Schlafzimmer 2007 ließ die Popdiva (einmal mehr) mit einem extravaganten Sager aufhorchen: "Ich muss 15 Stunden schlafen, damit ich so singen kann, wie ich will." Und nicht nur das: Im Schlaf umgibt sich die Sängerin mit "buchstäblich zwanzig" Luftbefeuchtern, damit ihr Goldkehlchen über Nacht nicht eintrocknet. "Im Grunde", sagt Carey, "ist das so, wie in einem Dampfbad zu schlafen." Die 15 Stunden gab sie übrigens zu Protokoll, bevor ihre Zwillinge geboren wurden. 

Tom Ford

Pyjamas sind  überbewertet In der Modewelt kennt man den Designer als gnadenlosen Perfektionisten – dazu passt, dass er jeden Tag um 4:30 Uhr das Bett verlässt und mit einem geeisten Espresso in den Tag startet, wie er 2012 im Modemagazin Harper’s Bazaar verriet. Nach vier  (!) über den Tag verteilten heißen Bädern schmeißt er sich um spätestens Mitternacht wieder in die Federn. Und zwar  gänzlich ohne lästige Textilien: "Im Bett habe ich nichts an. Eigentlich habe ich nie etwas an, wenn ich zu Hause bin."