Warum der Hund im Schlafzimmer schlummern sollte

Young couple relaxing on the bed with her pet dog
Foto: Getty Images/iStockphoto/eclipse_images/iStockphoto Ein Hund im Schlaf sorgt für eine höhere Schlafqualität

Gehört der Hund ins Schlafzimmer? Diese Frage spaltet Haustierbesitzer weltweit. Eine neue Studie belegt, dass die nächtliche Anwesenheit der Vierbeiner die Schlafqualität des Besitzers verbessert.

Um herauszufinden, ob und wie Hunde im Schlafzimmer den Schlaf des Besitzers beeinflussen, haben Forscher der US-amerikanischen Mayo Clinic 40 gesunde Erwachsene und deren Fellnasen untersucht. Mensch und Tier wurden mit Bewegungssensoren ausgestattet, um die Schlafgewohnheiten aufzuzeichnen. Die Analyse der Daten zeigte: Studienteilnehmer, die ihr Haustier im Schlafzimmer nächtigen ließen, wiesen auch eine höhere Schlafqualität auf – im Vergleich zu Probanden, die dem Hund den Zutritt zum Schlafraum verwehrten.

Nur nicht ins Bett

Interessantes Detail: Der Effekt trat nur auf, wenn der Vierbeiner im Zimmer aber nicht im Bett des Menschen schlummerte. Die Bettdecke mit dem Hund zu teilen hatte die gegenteilige Wirkung: Die Menschen schliefen schlechter.

Dalmatians in a Bedroom Foto: Getty Images/SolStock/istockphoto "Die meisten Menschen nehmen an, dass Haustiere im Schlafzimmer eine Störquelle sind", betont Studienleiterin Lois Krahn. Man habe jedoch herausgefunden, dass viele Menschen sich wohler und sicherer fühlen, wenn der Hund nachts im selben Raum schläft. Das sei wiederum schlaffördernd.

Limitiert sei die Aussagekraft der Erhebung Krahn zufolge hinsichtlich der Stichprobengröße und des Alters der untersuchten Hunde. Diese waren alle älter als fünf Monate. Folgestudien seien daher jedenfalls vonnöten.

(kurier / pama) Erstellt am
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