Wellness
21.11.2017

Erkältung: Die besten Hausmittel auf einen Blick

In der Küche finden sich viele Stoffe, die als Anti-Erkältungsmittel nutzbar sind.

Je früher bei den Anzeichen einer Erkältung gegengesteuert wird, desto höher ist die Chance, sie abzuwenden. Viele greifen in dieser Phase zu sanften Hausmitteln, um ihre Beschwerden zu lindern. Manche schwören auf jene Klassiker, die ihnen schon Oma oder Mama verabreichten. Nebst einer gehörigen Portion Fürsorge, versteht sich, die schließlich auch heilsam wirken könnte.

Mit Tee wärmt man nicht nur den Körper, sondern versorgt ihn mit Feuchtigkeit, eine Wohltat für die ausgetrockneten Schleimhäute. Seit einigen Jahren ist etwa Ingwer dabei, den traditionell mitteleuropäischen Erkältungstees wie etwa Lindenblüten- oder Holundertee – beide regen das Schwitzen an – den Rang abzulaufen. Die scharfe Wurzel aus den Tropen verfügt über wärmende, desinfizierende, entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften. Einige Scheiben mit kochendem Wasser übergießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen.

Apropos Kräuter: Sie lassen sich hervorragend zum Gurgeln nutzen. Salbei hat eine beruhigende Wirkung, die bei Halsschmerzen Erleichterung bringen kann. Doch auch das Gurgeln mit Wasser oder einer Mundspülung hat positive Effekte. Wer zwei Mal täglich gurgelt, reduziert das Risiko für Verkühlungen um bis zu 36 Prozent, zeigen Studien.

Ein Klassiker unter den Hausmitteln ist Hühnersuppe. Dass sie nicht nur schmeckt, sondern auch wirkt, zeigte eine Studie des University of Nebraska Medical Center. Bestimmte Inhaltsstoffe, die durch das lange Kochen von Huhn und Gemüse ins Wasser abgegeben werden, sollen die Bewegungsfähigkeit bestimmter weißer Blutkörperchen hemmen und dadurch Entzündungssymptome mildern.

In der Küche finden sich noch weitere Grundstoffe, die sich gut als Anti-Erkältungsmittel nutzen lassen. Dazu zählen etwa Zwiebeln und Knoblauch, die enthaltenen Sulfide haben ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften. Man kann etwa ein Butterbrot mit Knoblauch belegen oder fein gehackten Zwiebel mit Zucker verrühren und den daraus entstehenden Sirup löffeln.

Über die Füße können zwar keine Krankheitserreger in den Körper eindringen. Kalte Füße sind aber ein Warnsignal, die Widerstandsfähigkeit des Körpers wird herabgesetzt. Mit ansteigenden Fußbädern bleiben sie warm, auch die Durchblutung wird angeregt. Mit ätherischen Duftölen wie Thymian (keimhemmend), Eukalyptus (sekretlösend) oder Minze (abschwellend) lässt sich die Wirkung verstärken.

Dann steht hoffentlich einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege. Denn der ist noch immer eines der wichtigsten Hausmittel, um die Regeneration zu unterstützen.