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Chef fassungslos: Mitarbeiter (25) fehlt, weil sein Kaninchen krank ist

Ein Angestellter bleibt der Arbeit fern, weil sein Haustier krank ist. Die Geschichte löst eine kontroverse Diskussion über die Gen Z aus.
Weißes Kaninchen auf grünem Gras

Unternehmer und Autor Martin Limbeck (59), der sich kritisch gegenüber der 4-Tage-Woche äußert, war zu Gast in dem ZDF-Format „Unbubble“. Gemeinsam mit drei Vertretern der Generation Z diskutierte er über die jüngere Arbeitswelt, unterschiedliche Erwartungen an den Beruf und die Frage nach der Arbeitsmoral der neuen Generation. 

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei die Geschichte eines 25-jährigen Mitarbeiters Limbecks, der wegen seines kranken Zwergkaninchens nicht zur Arbeit erschienen war. Der Fall wurde sowohl in der Sendung als auch in den sozialen Medien kontrovers diskutiert.

Mitarbeiter kam wegen krankem Haustier nicht zur Arbeit

Im Laufe der Debatte schildert der Verkaufstrainer einen Vorfall aus dem Arbeitsalltag, der ihn fassungslos gemacht hat: „Der Junge ist 25 Jahre alt, gebildet und sagt mir, er kann nicht kommen, weil er so traurig ist. Sein Zwergkaninchen ist krank.“ Es habe ihn laut Limbeck derart „kirre“ gemacht, dass er seiner Tätigkeit als Verkäufer nicht nachgehen könne.

Generation Z wehrt sich gegen Vorurteile

Die 27-jährige Nema, die nach einem Burnout ihren Job in der Werbebranche aufgegeben hat, wirft daraufhin ein: „Vielleicht ist der Person dieses Zwergkaninchen superwichtig.“ Koray betont zudem, wie wichtig es sei, die eigenen Bedürfnisse und persönlichen Grenzen anzusprechen. „Denn wir sehen ja schon, was passiert, wenn man sehr lange Zeit einfach nicht darauf hört“, erklärt der 26-Jährige, der die Perspektive der Generation Z vertritt.

Unternehmer hat kein Verständnis

Verständnis dafür hat Limbeck jedoch keines. „Ich kann doch nicht das Zwergkaninchen vor meinen Job stellen, der dem Zwergkaninchen auch das Futter bezahlt. Da müssen wir irgendwann mal einen Punkt machen“, so der 59-Jährige. Seiner Ansicht nach gehe es vielen jungen Menschen im Vergleich zu seiner Generation „noch zu gut“ und würden keinen Mangel mehr kennen. 

Gen-Z-Debatte spaltet die Meinungen im Netz

Das Video verbreitete sich in den sozialen Medien rasant und löste eine breite Diskussion aus. Auf YouTube haben mehr als 1.600 Nutzer die Debatte kommentiert. Auffällig dabei: Viele von ihnen kritisieren vor allem Limbecks Auftreten und seine Art, die Diskussion zu führen. Einige werfen ihm vor, nicht wirklich an einem offenen Austausch interessiert zu sein und nicht auf die Argumente der anderen Teilnehmer einzugehen. In der Kommentarspalte heißt es etwa:

  • „Er repräsentiert 'den Boomer' sehr treffend.“
  • „Martin ist nicht gekommen um sich überzeugen zu lassen. Sondern um Recht zuhaben.“
  • „Warum ladet ihr jemanden ein, der offenbar gar kein Interesse an einer ernsthaften Diskussion hat? Auf Argumente geht er nicht ein, Studien werden mit einem 'blablabla' abgetan. Dauernd solche Respektlosigkeiten. Das trägt nicht gerade zu einer konstruktiven Debatte bei.“
  • „Diese 'Boomer'-Generation definiert sich nur über Selbstausbeutung - und wenn da jemand nicht mehr mitmachen möchte oder die Verteilungsfrage stellt, wird diese Person abgewertet.“

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