"Ja, es tat weh": Mann (27) schützt Auto vor Hagel mit vollem Körpereinsatz
Ein Mann in Florida versuchte, sein Auto während eines Hagelsturms mit vollem Körpereinsatz und einer Plane zu schützen. Das virale TikTok-Video zeigt seinen riskanten Versuch.
Ein 27-Jähriger aus dem US-Bundesstaat Florida setzte während eines heftigen Unwetters seinen ganzen Körper ein, um sein Auto vor möglichen Hagelschäden zu schützen. Mit der ungewöhnlichen Aktion ging das Video des US-Amerikaners in den sozialen Medien viral.
Mann wollte Auto vor Hagelschäden schützen
Als Manny Rosado aus Palm Bay sah, wie ein Hagelsturm immer näher kam und Hagelkörner groß wie Golfbälle vom Himmel fielen, eilte er in seiner Verzweiflung mit einer Abdeckplane zu seinem Auto, das er draußen vor der Wohnanlage geparkt hatte. Mit der Plane über seinem Körper kletterte er auf das Dach und versuchte, diese als Schutz vor dem Hagel über das Dach zu spannen.
Insbesondere das Schiebedach wollte er mit seiner provisorischen Vorrichtung vor möglichen Hagelschäden schützen. Dabei strampelte er immer wieder mit den Füßen und versuchte, das Auto mit seinem Körper so gut wie möglich zu bedecken.
TikTok-Video ging viral
Was im Video witzig aussieht, hat einen ernsten Hintergrund, wie Rosado in den Kommentaren des viralen TikTok-Videos erklärt: Er wollte die Plane an den Stangen des Dachgepäckträgers befestigen, wurde dabei aber ständig von den harten Hagelkörnern getroffen. In der Videobeschreibung bestätigte er: "Ja, es tat weh!"
Gegenüber Storyful schilderte er: "Es hagelte, als ich gerade eine Zeltplane über mein Schiebedach spannte, um es vor dem Zerbrechen zu schützen. Ich saß auf dem Autodach fest und wurde vom Hagel getroffen."
Auf TikTok erklärte der 27-Jährige, dass seine ungewöhnliche Aktion vor allem finanzielle Gründe hatte, denn er wollte hohe Reparaturkosten vermeiden. "Bevor ihr fragt, warum ich das nicht einfach habe passieren lassen: Hagel kann richtig heftig werden und groß werden, also will ich echt nicht sehen, dass meine Versicherung für den Schaden aufkommen muss." Dadurch wollte er unter anderem eine mögliche Erhöhung der Versicherungsprämie oder einen Eintrag in die Schadenshistorie verhindern.
Ob ihm das mit vollem Körpereinsatz tatsächlich auch gelang, ist unklar.
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