45 Millionen Euro: Riesiges Schmerzensgeld nach Schulbus-Unfall
Nachdem ein Kind beim Einsteigen in einen Schulbus von einem Auto erfasst wurde, ist es nun auf einen Rollstuhl angewiesen. (Symbolbild)
Im Jänner 2025 wollte ein Schüler der Stephen Mack Middle School in Wisconsin in den Schulbus einsteigen, als er von einem Auto erfasst wurde. Die Verletzungen nach dem Unfall waren so verheerend, dass dieser nun vor Gericht verhandelt wurde. Insgesamt 52 Millionen US-Dollar (circa 45 Millionen Euro) Schmerzensgeld wurden dem Schüler und dessen Familie zugesprochen.
Schüler von Chevrolet erfasst
Laut WIFR ereignete sich der Unfall, als das Kind die Straße überqueren wollte, um in einen Schulbus einzusteigen. Der Schulbusfahrer schaltete das Blaulicht ein, klappte den gelben Schrankenbogen aus und betätigte das Stoppsignal. Dennoch wurde der Schüler von Allen Pelton, dem Lenker eines Chevrolet Cruze Baujahr 2015, erfasst. Der Fahrer soll sämtliche Sicherheitssignale ignoriert und nicht auf das Kind geachtet haben.
Pelton wird wegen
fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr,
Überholens eines Schulbusses beim Ein- und Aussteigen
sowie Behinderung der Sicht durch die Windschutzscheibe des Fahrzeugs angeklagt.
Schüler sitzt nach Unfall im Rollstuhl
Durch den Zusammenstoß erlitt der Schüler ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und ist nun rund um die Uhr auf Betreuung sowie die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Pelton wird am 14. Mai 2026 wegen der strafrechtlichen Anklagen vor Gericht erscheinen.
Opfer von Autounfall erhält 45 Millionen Euro Schmerzensgeld
Rund 39 Millionen US-Dollar werden an das von dem Auto angefahrene Kind ausgezahlt. Zusätzliche 12,7 Millionen US-Dollar werden für familienbezogene Ausgaben bereitgestellt. Insgesamt erhält die Familie des Opfers 52 Millionen US-Dollar (45 Millionen Euro). Es ist unklar, woher das Geld aus der Einigung stammt.
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