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04.05.2018

Wie eine Sonnenallergie entsteht - und man vorbeugen kann

Ein Dermatologe erklärt, wodurch die Rötungen entstehen und auf welche Faktoren man achten sollte.

Endlich Sonne! Die Freude über den verfrühten Sommer endet jedoch abrupt, wenn die Haut unter Stress gerät. Statt langsam braun zu werden, treten bei manchen juckende Veränderungen, Rötungen oder sogar kleine Bläschen und Knötchen auf, sobald sie ein wenig Zeit in der prallen Sonne verbringen. "Hierbei handelt es sich um Überempfindlichkeit gegenüber UVA-Licht", sagt Dermatologe Babak Adib im Gespräch mit dem KURIER. Als Sonnenallergie seien all jene Erkrankungen zu bezeichnen, die durch Lichteinwirkung hervorgerufen werden.

Achtung bei fetthaltigen Sonnencremes

"Eine Sonnenallergie tritt meist im Frühjahr auf, wenn die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist", so der Wiener Hautarzt. Frauen seien häufiger betroffen, jedoch sei die Ursache dafür noch nicht genau geklärt. Die sogenannte polymorphe Lichtdermatose ist die häufigste Form der Sonnenallergie. In einigen Fällen sei die Kombination aus UVA-Licht und fetthaltigen Sonnencremes der Auslöser für die sogenannte Mallorca-Akne. Auch photoallergische Medikamente können für Irritationen sorgen. Es gibt verschiedenste Formen der Sonnenallergie, jedoch gilt bei allen, die Hautveränderungen an sich bemerken: Sofort raus aus der Sonne.

Vorbeugen können Frauen und Männer, indem sie die Mittagssonne meiden und die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. "Tragen Sie Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor häufig und ausreichend auf", so Adib. Auch ein Blick auf den Beipackzettel von Medikamenten lohnt sich, um eine Wechselwirkung mit Sonnenlicht auszuschließen.