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Style
07/16/2019

Stars, denen niemand zutraute, dass sie zu Top-Designern werden

Als Schauspieler und Sänger wurden sie weltberühmt. Mittlerweile sind sie zu Fixgrößen in der Modewelt geworden.

von Maria Zelenko

Unzählige Stars haben in den vergangenen Jahrzehnten versucht, als Designer Fuß zu fassen. Während viele an ihrem Vorhaben scheiterten, haben es einige wenige geschafft, sich in der Modewelt zu etablieren.

Victoria Beckham

Lange wurde sie von anderen Designern und Einkäufern großer Kaufhäuser belächelt, heute reißt man sich um ihre Mode. Mit den Spice Girls wurde Victoria Beckham in den Neunzigern berühmt und an der Seite von David Beckham lange als Spielerfrau abgestempelt. 2004 machte sie die ersten Schritte in der Modewelt: Beckham entwarf für Rock & Republic Jeans, deren Gesäßtaschen sie mit Glitzer-Krönchen versehen ließ. Ernst nahm die Britin damals jedoch niemand.

2008 wendete sich das Blatt. Beckham zeigte in New York eine Kollektion aus 15 Teilen - allesamt körperbetonte Kleider. Heute führt sie ein millionenschweres Unternehmen, dessen Entwürfe in den besten Käufhäusern der Welt erhältlich sind und bei dessen Shows Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue, in der ersten Reihe sitzt.

Mary-Kate und Ashley Olsen

In den späten 1980er Jahren wurden die Zwillinge mit ihren Auftritten in der Serie Full House weltberühmt. Seitdem sind die beiden nicht nur erwachsen geworden, sondern führen auch ein hoch angesehenes Modeunternehmen. Der Schauspielerei haben Mary-Kate und Ashley den Rücken gekehrt, um sich voll und ganz der Tätigkeit als Designerinnen zu widmen.

In einem ihrer seltenen Interviews gaben die beiden kürzlich gegenüber der britischen Vogue zu: "Es war zu Beginn sehr hart." Ashley sagte, dass ihr Status als Promis kurz nach der Gründung ihres Luxuslabels The Row im Jahr 2006 die Meinung der Einkäufer negativ beeinflusste. Ihre Entwürfe, minimalistisch und zeitlos, überzeugten. Ihre eigenen Stores in Los Angeles finden sich heute in den besten Lagen New Yorks und in Los Angeles.

Stella McCartney

"Ich wurde zu Beginn meiner Karriere offensichtlich dafür lächerlich gemacht", erinnerte sich vor einigen Jahren Stella McCartney in einem Interview mit Women's Wear Daily an die Anfänge ihrer Designer-Karriere. 2001 gründete die Tochter von Paul McCartney ihres eigenes Label, mit dem sie ausschließlich vegane Mode vertreibt.

Damit war sie eine der ersten Luxus-Designerinnen, die Nachhaltigkeit in den Fokus setzten. "Ich hatte immer das Gefühl, dass Leder und Pelz die Konventionen unserer Industrie sind." Die Gucci-Gruppe, unter dessen Dach sie ihr Unternehmen gründete, gab ihr drei Jahre, um das Label profitabel zu machen. Das Konzept ging auf und McCartney ist heute erfolgreicher denn je.

Kanye West

Klar, Kanye West ist ein begnadeter Musiker. Aber ein Designer? Als im Februar 2015 bekanntgegeben wurde, dass der Rapper gemeinsam mit Adidas eine Schuhlinie namens Yeezy lancieren würde, sahen wohl sehr viele das Projekt als Eintagsfliege. Nur kurze Zeit später wurden die Kritiker eines Besseren belehrt: Innerhalb weniger Stunden war das komplette Sortiment ausverkauft.

Der Hype um die von ihm designten Turnschuhe ist bis heute nicht abgeflaut. Der 42-Jährige hatte damals mehrere Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen investiert. Heute ist Yeezy ein Milliarden-Dollar-Imperium, dank dem er es kürzlich auf das Cover des Forbes-Magazins schaffte.

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