Style
13.03.2018

Make-up kann sich negativ auf Karriere auswirken

Laut einer Studie der Abertay Universität werden stark geschminkten Frauen geringere Führungsqualitäten zugesprochen.

Noch ein bisschen mehr Lippenstift und Mascara? Wenn es nach den Wissenschaftlern der schottischen Abertay Universität geht, sollte man bei der morgendlichen Beauty-Routine nach dem Motto "Weniger ist mehr" vorgehen. In einer Studie haben diese herausgefunden, dass stark geschminkten Frauen geringere Führungsqualitäten zugesprochen werden.

Viel Make-up, schlechte Führungsperson

Studien-Teilnehmern wurden insgesamt 16 Bilderpaare gezeigt. Auf dem einen Foto war die Frau nicht geschminkt, auf dem anderen trug sie viel Make-up. Danach sollte bewertet werden, welche Frau die Teilnehmer als bessere Führungskraft einschätzen. Sowohl Frauen als auch Männer bewerteten die beruflichen Kompetenzen der stark geschminkten Frauen schlechter.

"Während vorangegangene Untersuchungen zeigten, dass wir Frauen mit einem gut aussehenden Gesicht mehr Respekt zollen, lässt unsere neue Studie darauf schließen, dass Make-up die Wirkung einer Frau in Bezug auf die Einschätzung ihrer Führungsqualität nicht steigert", sagt Studienleiter Christopher Watkins.