© Screenshot: DolceGabbana.com

Provokant
03/04/2016

Dolce & Gabbana verkaufen "Sklaven-Sandalen"

Die Schnürschuhe aus dem US-Onlineshop sorgten für Aufregung.

Was haben sich Dolce & Gabbana nur dabei gedacht? Im US-Onlineshop des Designer-Duos wurden nun bunte Sommerschuhe mit Quasten angeboten, die dort als "Slave Sandal", also Sklaven-Sandalen, bezeichnet wurden. Kostenpunkt: Über 2000 Dollar. Mittlerweile wurde der Name in "Decorative Flat Sandal" geändert.

Auch auf Twitter regt sich Unmut über das Schuhwerk:

Laut Footwear News könnte es sich bei der unglücklichen Bezeichnung auch um einen Übersetzungsfehler handeln, denn "Slave" ist eine alte Bezeichnung für Schnürschuhe, die heute vorwiegend Gladiatorensandalen genannt werden.

Kontroverse Aussagen

Es ist nicht das erste Mal, dass das Label mit einem Rassismus-Vorwurf konfrontiert wird. In der Kollektion fürs Frühjahr 2013 präsentierte Dolce & Gabbana Ohrringe mit Mohrenköpfen.

Aufsehen erregten Domenico Dolce und Stefano Gabbana in der Vergangenheit auch mit der Aussage, dass Homosexuelle weder heiraten noch Kinder adoptieren sollten, obwohl beide selbst homosexuell sind. Auch gegen eine Leihmutterschaft sprachen sie sich aus.

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