Style
03.12.2018

Diese Frau will vor Haarfarben für Zuhause warnen

Nachdem sie die Mischung aufgetragen hatte, entwickelte Studentin Estelle innerhalb kürzester Zeit eine Allergie.

Eigentlich wollte Estelle nur ihre Haarfarbe auffrischen. Womit sie nicht gerechnet hatte: Kurze Zeit, nachdem die Studentin die Mischung aufgetragen hatte, landete sie im Spital. Wie die junge Frau der französischen Zeitung Le Parisien sagte, habe sie sich eine durchschnittliche Haarfarbe in der Drogerie gekauft und gab zu, dass sie den auf der Packungsbeilage empfohlenen Allergietest, bei dem 48 Stunden vor dem Färben das Produkt auf einer kleinen Stelle der Kopfhaut ausprobiert wird, nicht gemacht habe.

PPD-Allergie

Bereits nach der halbstündigen Einwirkzeit begann bei Estelle der gesamte Kopf zu brennen und zu jucken. Sie nahm ein Antihistaminikum, in der Hoffnung, dass dieses über Nacht wirken würde. Am nächsten Morgen folgte beim Blick in den Spiegel die böse Überraschung. Ihr Kopf war auf die doppelte Größe angeschwollen und auch die Zunge wurde bereits größer.

Die Studentin fuhr ins Krankenhaus, wo man eine Allergie auf das im Färbemittel enthaltene P-Phenylendiamin (PPD) feststellte. Hierbei handelt es sich um einen Farbstoff, der vor allem in dunklen Haarfarben verwendet wird. Estelle wurde sofort mit Medikamenten behandelt und musste über Nacht im Krankenhaus bleiben.

Zwar kommen allergische Reaktionen in diesem Ausmaß nur selten vor, dennoch gilt: Wer seine Haare Zuhause färbt, sollte beim erstmaligen Gebrauch eines Produkts dieses unbedingt an einer kleinen Stelle ausprobieren.