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08/22/2021

Prinz Harry ohne Rückflug-Ticket aus USA nach Großbritannien gereist

Harry soll sich bei Prinz Philips Begräbnis im April nicht sicher gewesen sein, wann er die Heimreise in die USA antritt.

Genau zwei Treffen gab es zwischen Prinz Harry und der königlichen Familie seit seinem Wegzug aus Großbritannien. Ein Mitgrund dürfte die Coronapandemie sein, die Reisepläne nach wie vor erschwert. Im April war Harry jedenfalls für die Trauerzeremonie seines Großvater Prinz Philip in seine alte Heimat zurückgekehrt - ohne Ehefrau Herzogin Meghan, die damals noch schwanger mit Baby Lilibet Diana war.

Harry wusste nicht, wann er zu Meghan zurückfliegt

Es war ein kurzer Besuch - obwohl die Adelsexperten und Autoren der nicht autorisierten Biografie "Finding Freedom" Omid Scobie und Carolyn Durand nun behaupten, Harry habe Zeit für etwaige Aussprache-Gespräche eingeplant und deshalb nur ein One-Way-Ticket - also nur einen Hinflug - gebucht gehabt. Demnach habe Harry gehofft, Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen und sei sich deshalb unsicher gewesen, wann er nach Kalifornien zurückreisen würde, wo er mit seiner Familie derzeit lebt. "Er hatte das Gefühl, dass diese Reise auch eine Gelegenheit bieten könnte, zusammenzukommen und ohne dem Filter von Mitarbeitern als Vermittlern, von denen einige hinter den vielen Medienleaks stecken, zu sprechen", zitiert das People-Magazin aus Scobies und Durands Buch.

Philips Beerdigung fand am 17. April in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor Castle statt. Spätestens seit Prinz Harrys Umzug in die USA gilt das Verhältnis zwischen ihm und vor allem seinem älteren Bruder William als angespannt. Wie die beiden sich beim ersten Wiedersehen geben würden, wurde mit Spannung erwartet. Was vor dem Gottesdienst für Prinz Philip formal wirkte, sah im Anschluss entspannter aus. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Harry am Ausgang der Kapelle zunächst mit Williams Ehefrau Herzogin Kate sprach. Als William hinzu kam, schritten die drei gemeinsam - Harry mit Maske in der Mitte - über das Gelände.

Die Liste der Aufreger war in den vergangenen Monaten lang: Da ist zuvorderst das Interview mit Oprah. Britische Medien berichten, es handle sich um eine Racheaktion - demnach soll Harry das Gespräch zugesagt haben, nur Stunden nachdem ihm Großmutter Elizabeth wegen des Ausscheidens aus dem Königshaus seine hoch geschätzten militärischen Ehrentitel aberkannt hatte. Stundenlang teilten Harry und Meghan im US-Fernsehen gegen die Royal Family aus, erhoben auch Rassismusvorwürfe. Meghan berichtete über Suizidgedanken, ausgelöst vom schweren Druck des Lebens unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit.

Im Palast habe sie keine Hilfe erhalten. Doch das Interview war erst der Auftakt. Mehrmals klagte Harry in den vergangenen Wochen laut über das Leben im königlichen Käfig, kritisierte eine empathielose Erziehung durch Vater Charles - und indirekt auch durch Großmutter Elizabeth.

Eine Möglichkeit zur Versöhnung oder auch Aussprache bot der nächste gemeinsame Termin der Brüder am 1. Juli bei der Enthüllung einer lange geplanten Statue zu Ehren ihrer verstorbenen Mutter Prinzessin Diana. Wohl viele Briten dürften sich ein solches Versöhnungsgespräch wünschen.

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