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Yung Hurn & Co.: Ösi-Rapper als neue Stilikonen?

Die deutsche Vogue zeigt Mavi Phoenix und Yung Hurn als Lifestyle-Gurus.

Sie haben es geschafft: Zumindest in Deutschland. Die österreichischen Musiker Yung Hurn und Mavi Phoenix werden von der deutschen Vogue derzeit ordentlich gehyped. Die beiden sind in dem Artikel "Diese 7 Rapper aus Deutschland und Österreich sollten Sie jetzt kennen" vertreten und werden als neue Lifestyle-Leitbilder gepriesen.

Selten sei Hip Hop in der Mode- und Musikwelt so umfassend und so prägend wie jetzt, so die germanische Modebibel. Daher gelten für die deutsche Vogue  - ist die eigentlich wirklich eine Instanz dafür? - Yung Hurn, Mavi Phoenix, Rin, Eunique, Capital Bra, Haiyti und VVarholla als DIE "Stilvorbilder einer neuen, noch sehr undefinierten Jugendkultur".

Prince und Ambros als Fashion-Icons

Rapper Yung Hurn bewirbt sich mit dem Fotoshooting zum Kurz-Inteview offenbar als nächstes Gucci Testimonial. Die Vogue schreibt, der Wiener fange das "Lebensgefühl der Generation Y wie kaum jemand sonst" ein. Seine Modevorbilder? "Prince und Wolfgang Ambros." Außerdem mag er "die  Labels Sportrecords und Wendy & Jim, weil sie richtig handeln."

 

 

Versace und Pop bei Mavi

Die Linzerin Mavi Phoenix, die eigentlich Marlene Nader heißt, wird in Deutschland schon länger als "Next Big Thing aus Österreich" gehandelt, und will sich nicht ganz so plakativ inszenieren wie Hurn oder die Berliner Kollegin Haiyti.

Zu ihrem Stil meint sie zur Vogue: "Ehrlich gesagt, verfolge ich nicht sonderlich, was in der Modewelt so passiert. Versace fand ich schon immer ganz geil, mit dem Medusa-Kopf und so. Ein heimisches österreichisches Label, das ich gut finde, ist Wendy & Jim. 032c sind auch top. Ich finde jeden Menschen, der irgendwie seinen eigenen Style fährt, inspirierend. Es muss authentisch wirken und nicht zu gewollt. Mir kommt gerade Harry Styles in den Sinn."

Ihre Musik bezeichnet sie als Pop: "Heute finde ich, dass alles, was ich produziere, am Ende Popmusik ist. Wahrscheinlich um einiges edgier und unkonventioneller als Nummern straighter Pop-Acts und mit einer riesen Portion Hip Hop und teilweise R’n’b bereichert... Aber Pop ist die Klammer, die den Song zusammen hält."