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08/12/2021

Welche Royals Charles' Königshaus-Verkleinerung zum Oper fallen werden

Der 72-Jährige wird seiner Mutter auf den Thron folgen. Dass dieser Tag näher rückt, wurde mit Prinz Philips Tod im August deutlich.

Sobald er auf dem Thron sitzt, könnte Thronfolger Prinz Charles Schritte einleiten, um das Königshaus personell zu verkleinern. In den vergangenen Jahren hat die Firma - so nennen sich die Royals intern -  ohnehin gleich drei "Mitarbeiter" verloren: Harry und Meghan leben mit Sohnemann Archie in den USA, Prinz Andrew ist zudem in den Missbrauchsskandal um den US-Millionär Jeffrey Epstein verwickelt. Seine royalen Aufgaben gab er deshalb 2019 vorerst auf. Eine weitere Verkleinerung des Kreises der ranghohen Mitglieder der Königsfamilie soll Charles längst planen. Der Autor und langjährige Freund des kürzlich verstorbenen Prinz Philip Gyles Brandreth stellte in einem Interview kürzlich die Vermutung auf, dass schlussendlich nur noch fünf "vollwertig arbeitende" Mitglieder übrig bleiben.

Gegenüber dem britischen Journalisten Jeremy Vine skizzierte Brandreth, wie die abgespeckte Monarchie seiner Meinung nach aussehen könnte. Neben Prinz Charles - der dann König sein wird - seiner Frau Camilla, Sohn Prinz William und Herzogin Kate sieht er Prinz Edward künftig an der Spitze der Royals. Ob diese Pläne auch jenen von Charles - derzeit noch Thronfolger im ewigen Wartestand - entsprechen, weiß wohl nur er selbst. Für einige Royals steht der Verbleib im engen Kreis aber mehr auf der Kippe, als für andere. Es sind die weniger bekannten Gesichter - vor allem Cousinen und Cousins der Queen, die ihren derzeitigen Status verlieren könnten.

Schlanke Monarchie, künftig eventuell ohne...

1. Prinz Edward, Herzog von Kent

Der 1935 in London geborene Edward George Nicholas Patrick Windsor, wie der Royal mit vollem Namen heißt, besuchte das Eton College und das Institute Le Rosey in Rolle in der Schweiz, bevor er zur Königlichen Militärakademie in Sandhurst wechselte. Nach seinem Abschluss in Sandhurst zum Leutnant bei den Royal Scots Greys befördert, dauerte seine militärische Laufbahn 21 Jahre. 1976 beendete er als Oberstleutnant seine Militärdienste und wurde 1983 ehrenhalber zum Generalmajor, sowie zehn Jahre später zum Feldmarschall ernannt. Der 85-jährige Herzog nimmt eine Reihe von Repräsentationspflichten wahr. Als Nachfolger seiner Mutter ist er Präsident des Wimbledon All England Lawn Tennis and Croquet Club und Schirmherr des Tennisturniers. Er ist ein Großmeister der United Grand Lodge der Freimaurer. Nach seinem Abschied vom Militär war er Vizepräsident der British Trade International.

2. Prinzessin Alexandra

Um Prinzessin Alexandra, eine Cousine der Queen wurde es in letzter Zeit ruhig. Die 84-jährige soll Berichten zufolge in letzter Zeit immer wieder Probleme mit ihrer Gesundheit gehabt haben. Unter anderem soll sie sich in den vergangenen Jahren einen gebrochenen Arm zugezogen haben. Laut der offiziellen Website der Königsfamilie ist Alexandra nach wie vor Schirmherrin oder Präsidentin von über 100 Organisationen. Alexandra ist eine Enkelin von König George V. und stand bei ihrer Geburt im Jahr 1936 auf Platz sechs der Thronfolge.

3. Prinzessin Michael von Kent 

Prinzessin Michael von Kent ist mit einem Cousin der Queen verheiratet, dessen Vornamen sie auch im Titel trägt. Sie wurde 1945 als Marie Christine von Reibnitz in Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary) geboren. Ihre offizielle Anrede lautet Her Royal Highness. Die Prinzessin ist im Vereinten Königreich seit jeher umstritten: Vor ihrer Hochzeit mit dem Prinzen von Kent im Jahr 1978 war sie bereits geschieden. Da sie römisch-katholisch ist, musste der Prinz nach der Hochzeit auf sein Thronfolgerecht verzichten. Schlagzeilen machte Prinzessin Michael vor einigen Jahren mit lautstarken rassistischen Bemerkungen in einem New Yorker Restaurant. Britische Zeitungen bezeichnen sie auch höhnisch als "Prinzessin Penetrant". Vor vier Jahren hatte sie zum Weihnachts-Lunch im Buckingham-Palast neuerlich für einen Eklat gesorgt. Sie trug eine Brosche mit einem "Blackamoor" auf ihrer Jacke; solche afrikanischen Figuren stellen oft Diener aus der Sklaven- und Kolonialzeit dar. Sie musste dafür öffentlich viel Kritik einstecken, auch wegen Prinz Harrys heutiger Frau Meghan, die afroamerikanische Vorfahren hat.

4. Herzog Richard von Gloucester 

Auch Herzog Richard zählt zu den eher unbekannten Royals im britischen Königshaus. Verheiratet ist er mit der Dänin Birgitte van Deurs. Das Ehepaar hat drei Kinder: Alexander Windsor, Lady Davina Lewis und Lady Rose Gilman. Laut der offiziellen Website der Palasts ist der Cousin der Königin ein "Vollzeit-Mitglied der königlichen Familie". Er nimmt an nationalen und internationalen Veranstaltungen zur Unterstützung der Königin und ihrer Pflichten als Staatsoberhaupt teil und nimmt jedes Jahr umfangreiche öffentliche Aufgaben und Engagements wahr, die seine eigenen Interessen und Wohltätigkeitsorganisationen widerspiegeln, heißt es. Jedes Jahr nehme er Hunderte von offiziellen Verpflichtungen in Großbritannien und Übersee wahr. Der Herzog ist mit über 150 Wohltätigkeitsorganisationen und Organisationen verbunden.

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