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08/11/2021

Warum Harry & Meghan auf Barack Obamas Geburtstagsfeier nicht willkommen waren

Angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante in der vergangenen Woche hatten die Obamas entschieden, das Fest deutlich kleiner ausfallen zu lassen. Startbesetzt war es trotzdem.

Der fr√ľhere US-Pr√§sident Barack Obama ist  am 4. August 60 Jahre alt geworden - am selben Tag, an dem Herzogin Meghan ihren 40. Geburtstag feierte. In den vergangenen Tagen hatten Berichte √ľber eine geplante Geburtstagsfeier am Wochenende mit angeblich Hunderten geladenen G√§sten wegen steigender Corona-Zahlen in den USA f√ľr Aufsehen gesorgt. Eine Sprecherin Obamas hatte dann aber mitgeteilt, die Feier im Freien sei vor Monaten geplant worden, unter Ber√ľcksichtigung aller offiziellen Covid-Vorgaben. Angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante in der vergangenen Woche h√§tten die Obamas jedoch entschieden, das Fest deutlich kleiner ausfallen zu lassen und nur mit Familienmitgliedern und engen Freunden zu feiern. Dass Meghan und ihr Mann Prinz Harry offenbar nicht zum engen Kreis - und den Partyg√§sten - der Obamas z√§hlten, sorgte bei einigen Medien umgehend f√ľr Spekulationen. 

Geschlossene Gesellschaft

Die britische Journalistin und Adelsexpertin Camilla Tominey meint laut der Zeitung Daily Express jedenfalls, dass ein Mitgrund f√ľr die offenbar fehlende Geburtstags-Einladung das gro√üe TV-Interview sein k√∂nnte, das Harry und Meghan im M√§rz der US-Talkshowlegende Oprah Winfrey gaben - schlie√ülich stehe f√ľr die Obamas "die Familie immer an erster Stelle". Meghan und Harry hatten der K√∂nigsfamilie bekanntlich Anfang letzten Jahres den R√ľcken zugekehrt und im Interview schwere Vorw√ľrfe gegen sie erhoben, ihr mangelnde Unterst√ľtzung vorgeworfen und sie rassistischer Gedankenspiele bezichtigt.

Eine Erkl√§rung, die aber nicht ganz schl√ľssig scheint: Michelle Obama hatte Meghan √∂ffentlich unterst√ľtzt. F√ľr die fr√ľhere First Lady der USA waren Meghans Erfahrungen damals "keine v√∂llige √úberraschung". Im Interview mit dem US-Sender NBC sagte sie, dass Diskriminierung nichts Neues f√ľr People of Colour sei. Sie bete um "Vergebung und Heilung" f√ľr die K√∂nigs-Familie, "damit sie dies als lehrreichen Moment f√ľr uns alle nutzen k√∂nnen", so Obama. Als "People of Colour" bezeichnen sich Menschen, die nicht als wei√ü oder westlich wahrgenommen werden und Rassismus-Erfahrungen gemacht haben. In einem anderen Interview sagte sie, sie hoffe, das Paar k√∂nne einen Weg finden, sich mit der k√∂niglichen Familie zu vers√∂hnen. "Wenn ich dar√ľber nachdenke, was sie durchmachen, denke ich √ľber die Bedeutung der Familie nach und bete f√ľr Vergebung, Klarheit und Liebe", sagte sie Access Hollywood. Obama gilt als langj√§hrige Unterst√ľtzerin von Meghan und nannte in einem Instagram-Post einst auch "Freundin".

US-Medien hatten vor Obamas Fest berichtet, er habe am Wochenende urspr√ľnglich eine gro√üe Feier mit Hunderten G√§sten auf der Insel Martha's Vineyard veranstalten wollen. Auch das Wei√üe Haus war daraufhin mit Nachfragen konfrontiert gewesen, ob Obama mit einem gro√üen Fest in Zeiten wieder zunehmender Corona-Infektionen in den USA nicht ein falsches Signal aussenden w√ľrde. Michelle gratulierte ihrem Mann mit einer Twitter-Botschaft. Unter all seinen Leistungen steche heraus, dass Obama ein liebender Vater f√ľr die beiden gemeinsamen T√∂chter sei, schrieb sie. "Danke, dass du dich nie von der Last der Welt daran hast hindern lassen, ein wunderbarer Ehemann und Vater zu sein."

Warum die Sussexes schlussendlich nicht auf der G√§steliste standen, wissen wohl nur die Obamas selbst. Mitfeiern durften daf√ľr aber angeblich unter anderem Popstar John Legend und seine Frau Chrissy Teigen, Schauspielerin Gabrielle Union, Basketballspieler Dwyane Wade, S√§ngerin H.E.R., Hollywoodstar Bradley Cooper und Schauspieler Don Cheadle. Obama war von 2009 bis 2017 Pr√§sident der Vereinigten Staaten. Der amtierende Pr√§sident Joe Biden war w√§hrend Obamas Amtszeit dessen Stellvertreter.

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