Vor der Weltkarriere waren diese Promis obdachlos

Hollywood ist ein hartes Pflaster – und genau auf dem musste manch weltberühmter Star schon einmal schlafen.

Taylor Kitsch (36) gilt als vielversprechender Action-Star in Hollywood. Nicht immer hat es um den "John Carter"-Darsteller aber so rosig ausgesehen, wie er jetzt verraten hat. Der Kanadier war sogar mehrere Wochen obdachlos. Nachts habe er in der U-Bahn in New York  geschlafen. Danach hauste er monatelang in einer Wohnung ohne Strom- und Warmwasser. Mit Kerzen habe er für Licht gesorgt, so Kitsch. Es sei eigenartig, was man als junger Mensch alles aushalte, aber damals habe er nicht viel darüber nachgedacht. Irgendwann kamen dann die ersten Filmjobs. Nun ist Kitsch ab 12. Oktober im Thriller „American Assassin“ zu sehen. Ein ganzes Jahr lang redete Halle Berry nicht mit ihrer Mutter – die verweigerte ihr nämlich Ende der Achtziger finanzielle Unterstützung, als Ruhm und Ehre für die junge Halle Berry noch in weiter Ferne lagen. Ohne Job in Sicht und vollkommen bankrott war die Oscar-Gewinnerin deshalb gezwungen einige Zeit lang in einem Obdachlosenheim in New York zu leben. Bald reichte das Geld jedoch wieder für ein Hostel. Heute hat die 51-Jährige ein Vermögen von 80 Millionen Euro - auch wenn Scheidungen das Konto etwas geschmälert haben. Auch Jennifer Lopez' Mama war zunächst nicht gerade begeistert, als sich die junge Jenny dazu entschloss, ihr Studium abzubrechen und stattdessen ihr Glück als professionelle Tänzerin zu versuchen. Mutter und Tochter gerieten sich darüber so heftig in die Haare, dass J.Lo wutentbrannt das Elternhaus verließ. Die 48-Jährige war zwar nun theoretisch obdachlos, lebte allerdings nicht auf der Straße, sondern nächtigte kurze Zeit auf der Couch ihrer Tanzschule. Mittlerweile dürfte niemand mehr an dem künstlerischen Erfolg von La Lopez zweifeln. Die Latina hat weltweit mehr als 70 Millionen Alben und Singles verkauft. Mit 24 Jahren war Sylvester Stallone verzweifelt: Er wurde aus seiner Wohnung geworfen, übernachtete mehrere Wochen lang in einer Busstation und nahm schließlich eine Rolle in einem Softporno-Streifen namens "The Party at Kitty and Stud's" an. Für den Film bekam der Schauspieler eine Gage von 200 Euro - nicht gerade üppig. Aber: "Ich musste diese Rolle annehmen. Oder jemanden ausrauben. Ich war ganz unten angelangt", erklärte Sylvester Stallone 1978 dem Playboy. Danach ging es für den Schauspieler mit italienischen Wurzeln aber aufwärts. Nach einigen kleineren Rollen wurde Stallone mit seinem Film "Rocky" 1976 auf einen Schlag weltberühmt – und dass, obwohl ihm wegen seiner partiellen Gesichtslähmung immer von der Schauspielerei abgeraten wurde. In seiner Jugend hatte Scherzküberl Jim Carrey noch nicht besonders viel zu lachen. Sein Vater verlor seinen Job, die Mutter litt an einer chronischen Krankheit. Kurze Zeit lebte die Familie in einer Fabrik, dann in einem VW-Bus, weil es kein Geld für eine Wohnung gab. Mit 15 schmiss Carrey die Highschool und arbeitete als Hausmeister, um Geld für die Familie zu verdienen. Nachdem er während der Highschool auf der Bühne ausgebuht wurde, versuchte Jim Carrey mit 17 erneut sein Glück als Standup-Comedian – mit Erfolg. Der heute 56-Jährige wurde entdeckt und kann nun auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Vermögen: 150 Millionen Dollar. Auch Daniel Craig konnte in jungen Jahren nur von dem Luxus träumen, den er nun als weltberühmter 007-Darsteller genießt. Als (noch) erfolgloser Jungschauspieler verbrachte Craig die eine oder andere Nacht auf Londoner Parkbänken. Wenig luxuriös war auch Hilary Swanks Kindheit und Jugend. Als die Schauspielerin sechs Jahre alt war, zog ihre Familie in einen Trailerpark. Wenige Jahre später ließen sich Swanks Eltern scheiden. Die Schauspielerin zog mit ihrer Mutter nach L.A., wo die beiden in einem Auto hausten, bis genug Geld für eine Wohnung gespart war. Doch Hilary Swanks Karriere verlief zunächst schleppend. Für ihre ersten Rollen bekam die Schauspielerin so wenig Geld, dass sie sich nicht einmal eine Krankenversicherung leisten konnte. Doch Hilary gab nicht auf und gewann schließlich 1999 für "Boys don't Cry" einen Oscar und sechs Jahre später noch einen für ihre Darbietung in Clint Eastwoods "Million Dollar Baby". Als Inspiration für ihre Willensstärke und Zielstrebigkeit bezeichnete Swank 2007 ihre Mutter. Kurt Cobain brach als Teenager die Highschool ab und wurde dann von seiner Mutter vor die Wahl gestellt: Job finden oder ausziehen. Der jugendliche Rebell machte keine Anstalten, eine Arbeit zu suchen und wurde nach einer Woche aus dem Elternhaus geworfen. Danach lebte Kurt bei Freunden, schlich sich ab und zu in den Keller seiner Mutter und schlief – nach eigener Aussage – sogar einmal unter einer Brücke. Mit einem Nebenjob finanzierte sich der 1994 verstorbene Nirvana-Frontmann schließlich seine erste Wohnung. Auch Jim Morrison war ähnlich wie Cobain ein künstlerischer, sensibler und den bewusstseinserweiternden Substanzen nicht ganz abgeneigter Querkopf. Nach seinem Studium pflegte der Sänger von The Doors einen sehr flatterhaften Lifestyle. Er hatte bis zu seinem Tod mit 27 kein festes Zuhause, kam bei verschiedensten Freunden unter, lebte einige Zeit lang auf einem Hausdach und soll sich monatelang lediglich von Bohnen aus der Dose und LSD ernährt haben. Auch Kelly Clarkson kennt das Hotel der vier Jahreszeiten: Bevor die Sängerin als Gewinnerin von American Idol durchstartete, lebte sie in L.A. in ihrem Auto, nachdem das Apartement der 35-Jährigen abgebrannt war. Tupac Shakur sang nicht nur über raue Lebensumstände, auch seine eigene Kindheit und Jugend war kein Zuckerschlecken. Die Eltern des Rappers waren Mitglieder der afroamerikanischen, gewaltsamen Bürgerrechtsbewegung Black Panther Party. Tupac und seine Schwester zogen in ihrer Kindheit und Jugend von einem Heim ins nächste.
(Kurier / mich, juk) Erstellt am
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