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Frauentag

Von Eleanor Roosevelt bis Michelle Obama: Wenn Frauen für Frauen kämpfen

Wie große Persönlichkeiten ihre Berühmtheit für weibliche Solidarität einsetzten.

von Stefanie Weichselbaum

03/08/2022, 05:00 AM

Sie war die erste Ehefrau eines US-Präsidenten – Franklin Delano Roosevelt –, die sich nicht damit zufriedengab, nur schmückendes Beiwerk für ihren Mann zu sein. Eleanor Roosevelt (1884–1962) definierte das Amt der First Lady völlig neu.

Sie verfolgte eigenständige Projekte und hatte sich ganz den Frauen- und Menschenrechten verschrieben. So wurde sie etwa 1928 Vorsitzende des "Bureau of Women’s Activities for the Democratic National Committee" und hielt in ihrer Rolle als First Lady wöchentliche Pressekonferenzen dazu ab. Als US-Delegierte der Vereinten Nationen war sie maßgeblich an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beteiligt, die 1948 verabschiedet wurde.

So legte sie auch den Meilenstein für die zukünftigen First Ladies der USA. Hillary Clinton (74) sagte einige Male, dass Eleanor Roosevelt ihr Vorbild war – und auch Michelle Obama (58) setzte Projekte für Frauen ganz oben auf ihre Agenda.

FILE PHOTO: Former first lady Michelle Obama attends the Girls Opportunity Alliance program with Room to Read at the Can Giuoc Highschool in Long An province

2018 rief sie etwa die "Girls Opportunity Alliance" ins Leben, mit der sie Mädchen auf der ganzen Welt den Zugang zu Bildung ermöglichen will. "Bildung ist Macht. Wenn Mädchen lernen, selbstständig zu denken, setzen sie sich für andere ein und finden Lösungen für einige der dringendsten Probleme unserer Welt. Die Zukunft unserer Welt ist wahrhaft nur genau so leuchtend wie unsere Mädchen."

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Ein Thema, das auch Michelle Obamas Freundin, TV-Talkstar Oprah Winfrey (68), am Herzen liegt. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte sie 2018 bei der Verleihung der Golden Globes.

"Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder man hat ihnen nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren. Jetzt müssen wir alle kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer 'Me Too' sagen muss."

Im Publikum damals auch Schauspielerin Meryl Streep (72), die laut jubelte. Sagte sie doch selbst einmal in einem Interview: "Unsere Kultur wird von Männern an der Spitze bestimmt. Wenn der Vorstand der Weinstein-Company zur Hälfte mit Frauen besetzt gewesen wäre, dann wäre nichts von alldem passiert".

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Ganz dem Feminismus verschrieben hat sich ebenso ihre Kollegin Lena Dunham (35). Mit der Serie "Girls" erschuf sie einen Gegenpol zu "Sex and the City".

"Feminismus beginnt für mich mit dem Glauben, dass jede Frau soziale, politische, wirtschaftliche und körperliche Freiheit verdient, um ihre Träume voll und ohne Angst zu verwirklichen", so Dunham.

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