Nacho Figueras und prinz Harry spielten immer wieder gemeinsam Polo.

© APA/AFP/ROSLAN RAHMAN

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01/30/2020

Vertrauter im Interview: "Prinz Harry leidet sehr"

Polospieler Nacho Figueras, mit dem der Prinz seit Jahren befreundet ist, erklärt die Entscheidung der Familie, sich zurückzuziehen.

Seit Jahren sind Prinz Harry und Polospieler Ignacio "Nacho" Figueras eng befreundet. Sie gehen nicht nur gemeinsam ihrer Liebe zum Reitsport nach, Figueras war auch zur Hochzeit von Harry und Meghan eingeladen. Bis heute reden sie regelmäßig miteinander. Im amerikanischen Frühstücksfernsehen "Good Morning America" des Senders ABC teilte der 42-Jährige nun, wie es um seinen royalen Freund bestellt ist.

Harry möchte Familie schützen

"Er will ein normales Leben, so weit das für ihn möglich ist", erklärte Figueras. "Wenn 1.000 Paparazzi vor deinem Haus in Kanada lauern, um ein Foto von deinem Sohn zu schießen, ist das nicht normal." Zum Schutz seiner jungen Familie habe sich der Prinz dazu entschlossen, nach Kanada zu gehen. Das habe nicht zuletzt mit der tragischen Geschichte seiner Mutter, Prinzessin Diana (1961-1997), zu tun. "Er ist der Sohn von jemandem, der unter den Angriffen der Presse sehr gelitten hat. Das soll seiner Familie nicht passieren", sagte der argentinische Sportler weiter.

Leidet unter Verurteilung

Im ebenfalls von ABC produzierten Beitrag "Royal Divide: Harry, Meghan and the Crown" erzählt Figueras zudem, dass Harry vor einigen Tagen am Telefon zugegeben habe, dass ihn die Situation nach dem offiziellen Rücktritt der Sussexes als Senior Mitglieder der Royal Family sehr belaste: "Ich habe erst vor ein paar Tagen mit Harry gesprochen. Er leidet sehr darunter, was passiert ist. Er leidet auch, weil viele Menschen ihn verurteilen." Harry handle in erster Linie als Vater, der "sein Junges und seine Löwin beschützen will". Seine Entscheidung würde Prinzessin Diana nichtsdestotrotz stolz machen, ist sich Figueras sicher.

Prinz Harry, Herzogin Meghan und ihr Sohn Archie Harrison halten sich seit ihrem Ausstieg aus der "Firma", wie die britischen Royals sich selbst nennen, in einer Villa auf Vancouver Island auf. Ihre offiziellen Aufgaben als Mitglieder der Königsfamilie haben sie in Kooperation mit Queen Elizabeth II niedergelegt und auch ihre Titel als "Königliche Hoheiten" führen sie nicht länger. Auf ihrem Instagramaccount unterstützen sie jedoch nach wie vor verschiedene soziale Projekte und die ihnen inhärenten Schirmherrschaften.

Meghan Markle und Prinz Harry zeigten sich erstmals im September 2017 als Paar.

Damals besuchten sie gemeinsam die "Invictus Games", eine paralympische Sportveranstaltung. 

Bald darauf bestätigte der Palast die Verlobung der beiden, über die in internationalen Medien längst spekuliert wurde.

Ende November 2017 gab das Paar bekannt, ihre Hochzeit werde im Frühjahr 2018 stattfinden.

Im Dezember teilte der Palast auch drei offizielle Verlobungsfotos des Paares, die auch zum Motiv für Briefmarken wurden.

Meghan und Harry drückten dabei ihren eigenen Stil aus.

Am 19. Mai 2018 trauten sich Meghan und Harry.

Das Jawort besiegelten sie mit einem Kuss.

Die Traaungszeremonie fand in Windsor statt.

Am 15. Oktober verkündete der Palast dann: Herzogin Meghan ist schwanger und erwartet im Frühling 2019 ihr Kind.

Noch am selben Tag brachen Meghan und Harry zur Australien-Reise auf.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Trotz Schwangerschaft keine Atempause: Im Februar 2019 reisten die beiden dann nach Marokko.

Im Frühjahr 2019 war die Herzogin bereits hochschwanger und verabschiedetet sich in die Babypause.

Die Herzogin unterbrach ihre Pause allerdings, um gemeinsam mit ihrem Mann den Opfern des Neuseeland-Attentats Tribut zu zollen.

Am 6. Mai 2019 gab Prinz Harry freudestrahlend bekannt, seine Frau Meghan habe "etwas verspätet" einen gesunden Buben zur Welt gebracht.

Ein knappes Jahr vor dem ersten Hochzeitsjubiläum durften sich Meghan und Harry über ihren ersten Nachwuchs namens Archie Harrison freuen.

Bereits einen Monat nach der Entbindung wagte sich Meghan wieder aufs royale Parkett: Mit Prinz Harry nahm sie am 8. Juni an der Geburtstagsparade der Queen teil.

Im Juli zeigte sich die Herzogin samt Neugeborenem bei einem Polo-Spiel. Auch Herzogin Kate kam mit George, Charlotte und Louis um die Prinzen William und Harry anzufeuern. Es war bis dato das letzte Mal, das die Cambridges und die Sussexes etwas gemeinsam unternahmen.

Im Herbst 2019 unternahmen die Sussexes eine offizielle Reise nach Südafrika.

Mit von der Partie war natürlich auch Archie, mit dem das Paar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu einen Besuch abstattete.

Dort gaben sie auch das berühmte Interview, in dem einerseits Meghan zugab, unter ihrem neuen Leben sehr zu leiden und andererseits Harry offenbarte, mit seinem Bruder Prinz William Probleme zu haben. Ein Schachzug, der in der Öffentlichkeit nicht gut aufgefasst wurde. Vor allem, weil im Palast ansonsten gilt: "Nie beschweren, nie erklären". Der emotionale Ausbruch sollte der Anfang vom Ende sein.

Im November absolvierten Meghan und Harry dann noch ein paar letzte Termine, bevor sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren royalen Plfichten verabschiedeten. Auch das Weihnachtsfest verbrachten sie nicht mit der Königsfamilie, sondern blieben in dieser Zeit in Kanada, auf Vancouver Island.

Von dort kehrten sie strahlend zurück, nur um wenige Stunden später die Bombe platzen zu lassen: Ohne sich erneut mit der Queen abzusprechen, kehrten die Sussexes dem Palast den Rücken um "Teilzeit-Royals" ohne finanzielle Unterstützung zu werden.

Diese Rechnung haben sie Sussexes allerdings ohne die Queen gemacht. Diese gab wenige Tage später bekannt, dass das Paar die Titel der "Königlichen Hoheit" abgeben und die Renovierungskosten für ihr Haus zurückzahlen müsse. Sie werden jedweder royaler Aufgaben enthoben und erhalten - wie gewünscht - keine öffentlichen Gelder mehr.

Meghan befindet sich mit Archie mittlerweile wieder in Kanada, während Harry sich noch in London aufhält. Allerdings sollte er bald zu ihr zurückkehren, um ein neues, ruhigeres Leben abseits der blutdurstigen britischen Boulevardpresse anzufangen. Palast adé.

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