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10/22/2020

Susan Sarandon: "Cher hat mir die Rolle in 'Die Hexen von Eastwick' gestohlen"

Susan Sarandon behauptet, Cher habe ihre Rolle in "Die Hexen von Eastwick" einer Romanze mit dem Produzenten zu verdanken.

Schauspielerin Susan Sarandon behauptet, dass ihr Cher jene Filmrolle gestohlen habe, die ursprünglich für sie im Hollywoodklassiker "Die Hexen von Eastwick" vorgesehen war. Sarandon und Cher waren1987 beide neben Michelle Pfeiffer in der Fantasykomödie an der Seite von Jack Nicholson zu sehen - laut Sarandon nur eben nicht in den ursprünglich für sie geplanten Filmrollen.

Susan Sarandon: "Cher hat mir Hauptrolle gestohlen"

Der Film "Die Hexen von Eastwick" handelt von den drei Freundinnen Alexandra Medford (Cher), Jane Spofford (Susan Sarandon) und Sukie Ridgemont (Michelle Pfeiffer), alle um die vierzig, die als Außenseiterinnen in der von konservativen Bürgern bevölkerten Kleinstadt Eastwick in Neuengland leben.

Alex ist Bildhauerin, die Musiklehrerin Jane ist gerade geschieden, und Vielfach-Mutter Sukie schreibt für die Lokalzeitung.

Einmal die Woche treffen sich die Damen zum Kaffeklatsch. Eines Tages kommen sie auf die Idee, gemeinsam einen "Wunschmann" zu erfinden. Jede streut ein Paar "Zutaten" bei. Schließlich wird der Traumprinz herbeigeschworen. Was die drei Freundinnen zu diesem Zeitpunkt nicht wissen: Gemeinsam haben sie magische Kräfte - und so tritt der mysteriöse Daryl van Horne, gespielt von Jack Nicholson, in ihr Leben. Offiziell gibt sich dieser als Kunstsammler aus. In Wirklichkeit ist er jedoch der Teufel in Person.

Liason mit Produzent Jon Peters

Wie Susan Sarandon nun enthüllte, hätte zunächst sie die Hauptrolle der Alexandra spielen sollen, die später an Cher ging. Die "Beförderung" hätte die Musikerin einer "Liason" mit dem Produzenten Jon Peters zu verdanken.

"Ich hätte zuerst Chers Rolle spielen sollen. Und bis ich nach Los Angeles kam - ich lebte damals in Rom - habe ich nicht erfahren, dass ich eigentlich auf eine andere Rolle verschoben wurde", soll die 74-Jährige laut Page Six in einem Gespräch mit dem Drehbuchautor des Films, Michael Cristofer, im Rahmen eines Fundraising-Projekts gesagt haben.

Die neue Rolle war nicht nur ein Schock, sondern bedeutete auch eine enorme Umstellung für die Schauspielerin.

"Ich musste lernen, wie man das Chello spielt und ich habe noch nie in meinem Leben ein Instrument gespielt. Sie haben gesagt, sie würden mich verklagen - also hatte ich keine Chance."

Also habe Cher die Ellbogentechnik benutzt, fasste Cristofer zusammenn. Das sei wegen Jon gewesen, soll daraufhin Sarandon entgegnet haben. "Er und Cher hatten in der Vergangenheit eine Liason oder so, also war es ein anderes Element."

Am Ende sei sie mit Cher aber hervorragend klargekommen. Die Sängerin habe ihr sogar eines ihrer Kleider und eine ihrer Perücken für die Szene geliehen, in der sie von Nicholson verführt wurde. Sie hätten außerdem mit Nicholson in dessen Trailer gemeinsam zu Mittag gegessen. Auch mit Pfeiffer habe sie sich verbündet.

Nicht zuletzt hätten sie zusammenhalten müssen, um mit Jon Peters' Wutausbrüchen klarzukommen. Es sei sogar vorgekommen, dass dieser am Set mit Sesseln um sich geworfen hätte. Regisseur George Miller habe sogar zwei Mal beinahe gekündigt.

"Es gab viele Gründe dafür, warum wir uns hätten gut verstehen können", wird Sarandon zitiert, die in ihrem Gespräch mit Cristofer damit so manch pikantes Detail ausgeplaudert hat.

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