Pamela Anderson, Alexandra Paul, Gregory Alan Williams, David Hasselhoff, David Charvet, Nicole Eggert, Jeremy Jackson

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Baywatch
09/06/2020

Strandwächter, Sonnencreme und rote Badeanzüge: "Baywatch" ist 30

Was Sie vielleicht noch nicht über die Kult-Serie mit Pamela Anderson und David Hasselhoff wussten.

von Stefanie Weichselbaum

Sobald die Titelmusik „I’m Always Here“ erklang, schlugen zahlreiche Fan-Herzen höher, denn nun waren die Rettungsschwimmer von Malibu wieder am Plan. Die erste Folge der Kult-Serie „Baywatch“ flimmerte vor 30 Jahren über die Bildschirme im deutschsprachigen Raum. Und dann liefen auch schon die Herren in ihren roten Shorts und die Damen in knappen Badeanzügen mit ihren knallorangenen Rettungsbojen über den Strand, um Leben zu retten. Um den dramatischen Effekt noch zu verstärken, wurde oft Slow Motion eingesetzt.

Neben Pamela Anderson und David Hasselhoff war eigentlich auch Leonardo DiCaprio für eine Rolle vorgesehen. „The Hoff“ wusste das aber zu verhindern, wie die Macher der Serie vor ein paar Jahren verrieten. DiCaprio sollte den Sohn von Hasselhoff spielen. Der hatte damit aber ein Problem, da Leo zu diesem Zeitpunkt bereits 15 Jahre alt war. „The Hoff“ befürchtete, er würde alt aussehen, wenn er im TV schon einen Sohn im Teenager-Alter hätte.

FILE PHOTO: 92nd Academy Awards - Oscars Arrivals - Hollywood

Auch mit dem Einstieg von Pamela Anderson in Staffel 3 war Hasselhoff anfangs nicht zufrieden. Er fand, dass ein Pin-up-Mädchen aus dem Playboy nichts in Baywatch verloren hätte. Hier konnte er sich aber nicht durchsetzen. Als das Sex-Video von Pamela Anderson und Tommy Lee auftauchte, verdoppelten sich dadurch die Quoten der Rettungsschwimmer-Serie.

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Der Star-Status von Pamela Anderson führte auch zu allerhand Rivalität am Set. So ließ sich Nicole Eggert etwa mitten in der siebten Staffel die Brüste vergrößern. Als sie danach wieder ans Set kam, weigerte sie sich zuerst, ihre Jacke auszuziehen. “Sie wollte unbedingt die Jacke tragen und wir wussten nicht warum. Dann zog sie sie endlich aus und sie hatte diese gigantischen Doppel-D-Brüste. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich musste anschließend dann Dinge vor sie stellen und sie für den Rest der Episode so gut wie möglich verstecken“, erzählte Produzent Michael Berk.

Immerhin galt das Aussehen bei „Baywatch“ aber auch als sehr wichtig. So durfte etwa keiner der Schauspielerinnen auch nur ein Gramm zunehmen. Grund dafür waren die engen, roten Badeanzüge. Und um Sonnenbrände zu verhindern, wurden 40 Flaschen Sonnencreme im Monat verbraucht.

Spannend: 65 Prozent der „Baywatch“-Fans sind übrigens weiblich. Laut einer Studie schätzen diese die starken weiblichen Charaktere, die gleich wie die Männer behandelt wurden. Und noch etwas für die Ladys: „Aquaman“ Jason Momoa hatte auch eine Rolle in der Serie.
 

2017 kam übrigens ein „Baywatch“-Film mit Dwayne Johnson und Zac Efron in die Kinos.

Jetzt wird an einer Doku über die Serie gearbeitet.

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