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Stars
12/21/2019

"Star Wars"-Regisseur Abrams: Man kann es nicht allen recht machen

Der Regisseur von "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" lobt George Lucas, der die Weltraum-Saga in den 19070er-Jahren kreiert hat.

US-Regisseur J. J. Abrams ist von den gemischten Reaktionen auf seinen neuen Film "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" nicht ĂŒberrascht. "Man weiß ja, dass man es nicht allen recht machen kann. Das ist unmöglich", sagte Abrams (53) der Deutschen Presse-Agentur in London.

"Als Regisseur war meine einzige egoistische Sorge, ob ich einen 'Star Wars'-Film mache, den ich nicht liebe. Könnte es 'Star Wars' fĂŒr mich ruinieren?", so Abrams.

Der 53-JĂ€hrige, der vor einigen Jahren schon "Star Wars: Das Erwachen der Macht" inszenierte, ist seit seiner Kindheit selbst Fan der berĂŒhmten Weltraumsaga, die in den 1970er Jahren von George Lucas kreiert wurde. Abrams' anfĂ€ngliche Bedenken bestĂ€tigten sich nicht. "Es war ehrlich gesagt genau das Gegenteil", sagte er. "Ich habe eher Demut gelernt. Meine WertschĂ€tzung fĂŒr das, was George Lucas erschaffen hat, ist jetzt grĂ¶ĂŸer als je zuvor."

Lob fĂŒr VorgĂ€nger

Zur Kritik, er habe nach dem umstrittenen VorgĂ€ngerfilm "Star Wars: Die letzten Jedi" von Rian Johnson, dem achten Teil der Filmreihe, eine Richtungskorrektur vorgenommen, wies Abrams zurĂŒck. "Das sehe ich ĂŒberhaupt nicht so", sagte er. "Ich finde, wir haben das, was in Episode 8 passiert, vollstĂ€ndig aufgenommen und akzeptiert. Aber das heißt nicht, dass eine Story, die fortgesetzt wird, einfach dieselben Dinge wiederholt." Er selbst lobte Johnsons Film, der 2017 in die Kinos kam: "Ich fand, er war grandios."

Einen "Star Wars"-Film zu machen, sei "wie eine Sandkiste, in der man Spaß beim Spielen hat", erklĂ€rte Abrams, "aber es ist auch eine große Herausforderung, es richtig hinzubekommen. Wenn man einen dieser Filme anschaut, sieht es deutlich einfacher aus, als es ist."

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