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07/28/2021

Nicht die feine englische Art: Sarah Ferguson von William und Kate brüskiert

Zum ersten Mal hat die Herzogin von York darüber gesprochen, wie schmerzvoll es für sie war, zur Hochzeit der Cambridges nicht eingeladen zu werden.

Gar nicht königlich sollen Prinz William und Herzogin Kate Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, vor ihrer Hochzeit behandelt haben. Dass die heute 61-Jährige bei der royalen Hochzeit fehlte, hatte seinen Grund. Wie "Fergie" nun dem Magazin Town & Country verriet, wurde sie damals nicht eingeladen.

Zu Williams und Kates Hochzeit wurde "Fergie" nicht eingeladen

Dieser Umstand habe sie sehr verletzt. "Ich dachte, ich sei es nicht wert, ihre Hochzeit zu besuchen", sagte Ferguson. Dass sie nicht eingeladen wurde, war so beschämend, dass sie sogar beschloss, das Land zu verlassen. "Ich habe mich nach Thailand zurückgezogen, um weit weg davon zu sein", erzählte die Mutter von Prinz Harrys und Williams Cousinen Eugenie und Beatrice. Sie sei damals ins Ausland geflüchtet, "damit ich versuchen kann zu heilen".

Im Gegensatz zu William und seiner Frau wollten Meghan und Harry die Herzogin von York bei ihrer Trauung im Jahr 2018 aber sehr wohl dabei haben. Fergie wohnte der Zeremonie in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor zusammen mit ihren Töchtern bei. "Es war sehr nett von ihnen", erzählte "Fergie" 2018 in der Sendung "Good Morning Britain" über die Einladung der Sussexes zu ihrer Hochzeit. "Ich kann ihnen nicht genug dafür danken."

Offenbar empfand Andrews Ex-Frau die Einladung als eine Art Wiedergutmachung für Williams und Kates verletzendes Verhalten. "Ich habe mich gefragt: 'Machen sie das für mich?", sagte sie.

In ihrem Interview mit Town & Country kam die gelernte Sekretärin, die Prinz Andrew über ihre langjährige Freundin Diana kennengelernt hat, auf den schlechten Ruf zu sprechen, der ihr viele Jahre anhaftete. "Es war immer so, dass Diana als Heilige dargestellt wurde und ich als Sünderin" sagte die Herzogin von York.

Das turbulente Leben der Sarah Ferguson

Die britische Boulevardpresse hatte Ferguson nach ihrem Fremdgehskandal und ihrer Scheidung von Prinz Andrew immer wieder als das schwarze Schaf der Königsfamilie gebrandmarkt: "Fergie" soll während ihrer Ehe immer wieder Affären gehabt haben. Als eine Zeitung schließlich die spärlich bekleidete "Fergie" zeigte, wie sie sich von einem Finanzberater die Zehen küssen ließ, war Schluss mit lustig. Sie hätten sich viel zu wenig in allen den Jahren gesehen, begründete Andrew die Trennung. Das Paar ließ sich 1996 scheiden - seitdem pflegt es aber eine innige Freundschaft und wohnt immer noch zusammen.

Kostspielige Reisen, teure Designerkleidung und hohe Personalkosten trieben Ferguson nach ihrer Scheidung fast in den Ruin. Mit Werbung für das Diät-Unternehmen Weight Watchers, für Porzellan und Damenbinden sowie als Kinderbuchautorin versuchte sich die Herzogin über Wasser zu halten. Einem als Geschäftsmann getarnten Reporter bot sie für 500.000 Britische Pfund Business-Kontakte zu ihrem Ex-Mann an. Später musste sie sich für das unseriöse Verhalten entschuldigen. In einer Talkshow in den USA gestand sie, dass ihre finanzielle Situation "außer Kontrolle" geraten sei.

Mit einer eigenen Stiftung wollte sie bedürftigen Kindern helfen. Diplomatische Spannungen zwischen London und Ankara löste sie aus, als sie - verkleidet mit Perücke und Kopftuch - heimlich einen Dokumentarfilm über die Zustände in türkischen Waisenhäusern drehte.

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