Sorgerechts-Drama bei Rumer Willis: Schwere Vorwürfe nach "brutaler" Trennung
Rumer Willis
Das Mamasein hat sie sich wohl etwas anders vorgestellt. 2022 war Rumer Willis mit ihrem Ex-Freund Derek Richard Thomas zusammengekommen. Im April 2023 kam ihre gemeinsame Tochter Louetta zur Welt. Bald darauf trennten sich deren Eltern. Willis gab im August 2024 das Ende ihrer Beziehung mit Thomas bekannt. Auf Social Media erklärte sie damals ihren Fans, dass sie nun alleinerziehend sei.
Trennung "eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens"
Vor wenigen Tagen gab die Tochter von Demi Moore und Bruce Willis weitere Einblicke in die Trennung. Dabei verriet sie: Die Beziehung zum Vater ihrer Tochter sei nicht die beste gewesen, habe sie aber eine wichtige Lektion gelehrt. "Ich bin in vielerlei Hinsicht sehr dankbar, denn ich habe so viel gelernt", sagte die 37-Jährige Willis im Podcast "The Inside Edit" der Stylistin Maeve Reilly. "Auch wenn es eine der härtesten Erfahrungen meines Lebens war, habe ich jetzt, für meine nächste Beziehung, ganz andere Ansprüche und suche nach etwas anderem."
"Ich möchte nicht einfach mit irgendjemandem zusammen sein. Ich möchte nicht einfach nur einen Partner haben", führte Willis weiter aus.
Ihre Teilnahme an Reillys Hochzeit mit Zach Quittman im April 2024 sei ein großer Aha-Moment für sie gewesen. "Ich habe euch beobachtet, wie ihr geweint und mein Kind im Arm gehalten habt. Ich dachte nur: Ich muss mir selbst mehr Wert beimessen", erinnerte sich Rumer Willis. Da habe sie ihre Beziehung mit Thomas in Frage gestellt und gedacht: "Ich muss weg, egal wie viel Angst ich habe, und etwas finden, das SO aussieht, weil ich das unbedingt haben will."
Rumer Willis: Es war "brutal und herausfordernd"
Inzwischen habe sie zu mehr Selbstvertrauen gefunden. "Ich würde sagen, dass ich mich in den letzten acht Monaten nach einer wirklich schwierigen Beziehung wieder selbstbewusster fühle und zu mir selbst gefunden habe", fuhr sie fort. "Ich versuche, nicht negativ zu sprechen, aber die Wahrheit ist, dass es wirklich brutal und herausfordernd war. Ich bin so stolz auf mich."
Konkrete Details zu den Problemen in ihrer Beziehung nannte Rumer Willis nicht.
Streit ums Sorgerecht
Das US-Portal Us Weekly will jedoch in Erfahrung gebracht haben, dass sich das Ex-Paar nach wie vor um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter zankt. Bereits letztes Jahr hatten sich die beiden Ex-Partner einen erbitterten Streit mit gegenseitigen Anschuldigungen geliefert. Beendet ist dieser immer noch nicht.
Neuen Gerichtsdokumenten zufolge, die in Los Angeles eingereicht wurden – einige davon erst am 13. Mai – kämpft Thomas weiterhin um den Kontakt zu seinem Kind. Bereits im Juli 2025 habe er ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um ein Eltern-Kind-Verhältnis zu erwirken.
Im ursprünglichen Antrag auf Feststellung der elterlichen Beziehung beantragte Thomas eine Anordnung zum Sorgerecht und zum Umgangsrecht, nachdem Rumer Willis 2024 mit ihrer Tochter nach Sun Valley, Idaho, gezogen war. Damals behauptete der Kindesvater, die Idee einer vorübergehenden Evakuierung unterstützt zu haben, als die Waldbrände Los Angeles verwüsteten. Seine Ex-Partnerin soll ihn aber nicht um Erlaubnis gebeten oder diese erhalten haben, um Louetta langfristig umzusiedeln - ein Vorwurf, den Willis bestreitet.
Als Thomas seine Klage einreichte, gab er angeblich an, die gemeinsame Tochter lediglich einmal im Monat in Los Angeles gesehen zu haben, wenn es ihm gestattet war. Er behauptete, Rumer habe diese Entscheidung mit dem Stillen argumentiert. Thomas wirft der Schauspielertochter jedoch vor, dass es ihr in Wahrheit um Kontrolle gehe.
Im Juli 2025 reichte Rumer Willis zudem Klage in Idaho ein, um die Familienangelegenheit künftig an ihrem neuen Wohnort zu klären. Thomas äußerte Bedenken hinsichtlich der Verlegung des Verfahrens - mit dem Argument, dass der Willis-Moore-Clan in Idaho erheblichen Einfluss genieße. "Ihre Mutter lebt dort, und ihre Familie besitzt seit jeher große Teile des Immobilienbestands in der Gegend. Ich befürchte, dass dies zu einem Ungleichgewicht im Rechtsverfahren führen könnte", beklagte sich der Kindesvater, darauf bestehend, dass der Fall in Kalifornien verbleiben sollte. Thomas betonte, dass es ihm "nicht um Kontrolle geht. Es geht nicht um Konflikt. Es geht um Liebe".
Der Kindesvater beantragte das gemeinsame Sorgerecht für Louetta sowie ein Besuchsrecht. Wochen nachdem Thomas seine Unterlagen eingereicht hatte, stellte Rumer jedoch im August 2025 einen Antrag auf Abweisung seines Anliegens und machte geltend, dass Louettas Heimatstaat Idaho sei.
Willis behauptete, dass Thomas von ihrer Entscheidung, mit ihrer Tochter nach Idaho umzuziehen, gewusst habe und betonte, dem Kindesvater mehrfach angeboten zu haben, ihn für Besuche bei ihrer Tochter in Idaho zu bezahlen und Kosten für eine Unterkunft zu übernehmen. Was dieser angeblich abgelehnt habe.
Rumer Willis' Antrag wurde im Jänner 2026 abgewiesen, da das Gericht feststellte, dass Kalifornien der richtige Gerichtsstand sei.
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