Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Reporterin packt aus: "Ich telefonierte mit Kate, als sie in tiefster Verzweiflung war"

Eine Journalistin, die Kate während einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens anrief, lernte eine unerwartete Seite der zukünftigen Königin kennen.
Catherine, Prinzessin von Wales, trägt einen grauen Blazer mit weißem Revers und einen passenden Hut.

Prinzessin Kate hat sich ein Beispiel an der verstorbenen Queen Elizabeth II. genommen. Die ehemalige Bürgerliche ist nicht nur für ihren Charme bekannt. In Krisenzeiten versteht es Kate, die Ruhe zu bewahren und als Ehefrau eines Thronfolgers souverän aufzutreten.

Selbst in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens soll die dreifache Mutter einer Reporterin zufolge erstaunlich gelassen geblieben sein.

Im Podcast "Royal T" des Telegraph erinnerte Royal-Expertin Camilla Tominey an die zwischenzeitliche Trennung von Prinz William und Kate (damals noch Middleton) im Jahr 2007. "Wir waren beide sehr jung, wir mussten uns beide erst finden", sollte sich William 2010 in einer ITV-Dokumentation rechtfertigen. Kate ergänzte: "Zu dieser Zeit war ich nicht sehr glücklich, aber es hat mich zu einem stärkeren Menschen gemacht."

So professionell meisterte Kate nach Trennung Umgang mit Presse

Tominey, heute Redakteurin beim Telegraph, wurde eigenen Angaben zufolge von ihrer damaligen Redaktion beauftragt, Berichten über das Liebes-Aus nachzugehen. Über gemeinsame Kontakte soll es ihr gelungen sein, Kates Telefonnummer herauszufinden. Sie rief an und sprach mit der zukünftigen Prinzessin von Wales  - unmittelbar, nachdem die Nachricht von der Trennung bekannt geworden war.

"Hallo, hier ist Camilla Tominey vom Sunday Express", habe sie sich vorgestellt. Woraufhin Kate laut Tominey sofort klargestellt habe: "Hören Sie, ich habe mich noch nie zu dieser Beziehung geäußert. Also werde ich jetzt wohl auch nicht damit anfangen."

Die Journalistin habe Kates Weigerung, ihr Privatleben zu kommentieren, respektiert.

"Ich sagte: 'Nein, Sie haben Recht.' Ich meinte: 'Ja, einverstanden. Danke. Und darf ich Ihnen noch alles Gute wünschen? Wissen Sie? Ich dachte nämlich, es wäre vorbei'", erzählte Tominey über das Gespräch. 

Die Reporterin nimmt an, dass Kate zu dieser Zeit ihre Mutter Carole Middleton an ihrer Seite hatte, die ihr wahrscheinlich geraten hat, nicht ans Telefon zu gehen, wenn die Presse anruft. Kates Auftreten habe sie daher überrascht.

Rückblickend betrachtet hätten damals viele angenommen, dass die Beziehung endgültig vorbei sei. "Wir dachten alle, es sei aus, und ich dachte: 'Mein Gott, was für eine tolle Leistung!' Sie hätte einfach auflegen können. Sie hätte sehr unhöflich sein können. Außerdem war sie in völliger Verzweiflung. Was habe ich mir nur dabei gedacht, sie in diesem Moment zu stören?"

Von Kates Umgang mit der Krise zeigt sich Tominey heute immer noch beeindruckt: "Worauf ich hinauswill ist: Sie ist sehr gelassen."

Kommentare