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Prinzessin Kates königliche Etikette-Regel, die für Prinz William nicht gilt

Nach ihrer Hochzeit musste sich Prinzessin Kate dem strengen royalen Etikett beugen und Regeln lernen, die es als Royal einzuhalten gilt.
Catherine, Prinzessin von Wales, trägt ein olivgrünes Kleid und blickt ernst zur Seite.

Während Prinz William von klein auf auf seine zukünftige Rolle als König vorbereitet wurde, hatte es die ehemalige Bürgerliche Kate Middleton freilich nicht so einfach, sich an das Leben am Hof zu gewöhnen. Nach ihrer Hochzeit im Jahr 2011 musste sie sich dem strengen royalen Etikett beugen und jede Menge Regeln lernen, die es als offizielles Mitglied der Königsfamilie einzuhalten gilt.

An die Regeln am Hof musste sich Kate erst gewöhnen

Dabei stand sie unter strenger Beobachtung. Vor allem die verstorbene Queen Elizabeth II. soll Williams ehemalige Langzeitfreundin genau beobachtet haben, um zu prüfen, ob sie dem Leben in der Öffentlichkeit gewachsen ist.

Neben bestimmten Kleidervorschriften (die Queen soll Kate sogar die Unterwäsche vorgeschrieben haben) und dem perfekten Knicks lernte Kate auch, wie man sich beim traditionellen Nachmittagstee (Afternoon Tea) verhält. Dieser Brauch hat bei den britischen Royals lange Tradition und galt als Fixpunkt im Tagesablauf von Williams Großmutter.

Tee-Etikette, die Kate einhalten muss - William aber nicht

Bei der traditionellen Tee-Zeremonie wird nichts dem Zufall überlassen. Auch hier schreibt die Etikette gewisse Verhaltensweisen vor - wie etwa, dass man den Henkel der Tasse mit Daumen und Zeigefinger hält, während der kleine Finger abgespreizt bleibt. 

Dies wurde von Kate, Prinzessin Anne und anderen Royals bereits des Öfteren öffentlich demonstriert. Eine weitere - weniger bekannte - Regel besagt jedoch, dass man, wenn man Lippenstift trägt, immer nur von derselben Stelle trinken darf, um mehrere Flecken auf der Tasse zu vermeiden. Dass diese Regel für Kate gilt, für William aber nicht, ist daher selbstverständlich.

Queen hatte am liebsten Schokokuchen

Der ehemalige Koch von Queen Elizabeth II., Darren McGrady, gab einmal Einblicke in die Tradition des Nachmittagstees im Buckingham Palace und Windsor Castle. Demnach habe die Queen stets einen Earl-Grey-Tee zu sich genommen und dazu zwei Sorten Sandwiches sowie Scones und Kuchen gewünscht. Den Gästen wurde ebenfalls Kuchen serviert und zwei kleinere Süßigkeiten wie Schokoladen-Eclairs. Gegenüber Hello! erzählte McGrady, dass vor allem Schokoladenkuchen so beliebt war, dass er mit der verstorbenen Monarchin reiste. 

„Die königlichen Köche schicken Ihrer Majestät jeden Tag einen ganzen Kuchen zum Tee“, sagte McGrady zu einer Zeit, in der die Queen noch am Leben war.

Da König Charles nicht besonders gerne Süßes isst, wird er wohl weniger Kuchen verspeisen. Doch auch er hält sich an die Tradition: Charles zelebriert seinen täglichen Nachmittagstee angeblich pünktlich um 17 Uhr als umfangreiche Mahlzeit. Laut seinem Stiefsohn Tom Parker Bowles ist es ein echtes Spektakel mit Sandwiches, Kuchen, Scones, Keksen sowie teils Krabben, Eiern oder Lachs.

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