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Womit Charlotte bei "Trooping the Colour" als wahre Chefin der Familie auffiel

Prinzessin Charlotte ist mit gerade einmal elf Jahren für ihre starke und selbstbewusste Persönlichkeit und ihre souveräne Ausstrahlung bekannt.
Royal Family auf dem Palastbalkon bei der Trooping the Colour Parade

Am Wochenende hat London die traditionelle Geburtstagsparade "Trooping the Colour" zu Ehren von König Charles III. stattgefunden. Hunderte Menschen säumten am Samstag die Paradestrecke entlang der Londoner Mall, während der Monarch und Königin Camilla sowie Prinzessin Kate mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis in Kutschen vorüberfuhren. Prinz William kam hoch zu Ross.

Royal Family auf dem Palastbalkon - Charlotte im Mittelpunkt

Anschließend beobachtete die königliche Familie vom Balkon des Buckingham-Palasts aus einen Überflug der Kunstflugstaffel der Royal Air Force. An der Flugshow waren auch vier Jets vom Typ Typhoon beteiligt. An der prunkvollen Zeremonie in der britischen Hauptstadt nahmen 1.400 Soldaten, 200 Pferde und mehr als 400 Musiker teil. Premier Keir Starmer und seine Frau Victoria waren unter den Zuschauern.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand aber nicht etwa Prinzessin Kate, sondern ihre und Williams Tochter Charlotte. Royal-Fans und die Boulevardpresse kamen aus dem Staunen nicht heraus, wie souverän die Volksschülerin mit gerade einmal elf Jahren inzwischen auftritt.

So schreibt etwa das britische Hello!-Magazin nachträglich über den Auftritt von Charles' Enkelin: "Die einzige Tochter von William und Kate wächst schnell heran und scheint die Rolle der verantwortungsbewusstesten und beherrschtesten unter ihren Geschwistern übernommen zu haben." Sie sei bei der "Trooping the Colour"-Parade die eigentliche "Chefin" innerhalb der Royal Family gewesen.

Körpersprache-Experte über souveräne Prinzessin  

In ihrem weißen Kleid von Alessandra Rich mit passender Haarschleife und Ballerinas wirkte die Prinzessin nicht nur ausgesprochen elegant. In einem auf X (ehemals Twitter) geteilten Video ist auch zu sehen, wie sie beim Erklingen der ersten Töne der Nationalhymne als Erste sofort strammstand. Charlotte stand kerzengerade mit angelegten Armen da, während die übrigen Mitglieder der Königsfamilie, darunter ihre Brüder, etwas nachhinkten, bevor sie ihrem Beispiel folgten.

Zu sehen hier:

Dazu meint Körpersprache-Experte Darren Stanton gegenüber Hello!, dass Charlotte mit ihrem Verhalten ein perfektes Beispiel für ihre Geschwister abgebe. Sie zeige vor, wie sich George und Louis bei königlichen Anlässen verhalten sollten.  

"Charlotte gibt sich vorbildlich. Man merkt, dass sie sich bewusst ist, dass von ihr erwartet wird, sich bei wichtigen Anlässen in der Öffentlichkeit bestmöglich zu präsentieren", so Stanton. "Sie wirkt souverän, aber dennoch natürlich und nicht unwohl. Ihre Körpersprache ist entspannt und gelassen, was darauf hindeutet, dass sie die Situation im Griff hat."

Im Vergleich zu ihrer Schwester wären George und Louis "etwas unberechenbarer".

"Charlotte führt an, was angemessenes Verhalten angeht. Sie wirkt souverän und möchte ihre Eltern stolz machen", stellt der Körpersprache-Experte fest.

"Sie ist so ein kleiner Star"

Auch Royal-Fans stach Charlottes vorbildliches Verhalten ins Auge. "Sie ist so ein kleiner Star", hieß es etwa auf X. "Ihre Urgroßmutter wäre so stolz", bemerkte ein anderer Zuschauer.

Viele verglichen die junge Prinzessin auch mit ihrer Großtante, Prinzessin Anne, die für ihren Fleiß bekannt ist. "Sie hat etwas von Prinzessin Anne geerbt", stellte jemand fest. "Ich denke, sie orientiert sich an Tante Anne, da sie die wahrscheinlichste Nachfolgerin als Princess Royal ist", meinte dazu ein User.

Am Rande der Feierlichkeiten gab es auch Proteste. Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift "Nieder mit der Krone" hoch sowie Bilder, auf denen der ehemalige Prinz Andrew mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu sehen ist.

Charles III. wird im November 78 Jahre alt. Traditionsgemäß wird der Geburtstag britischer Monarchen jedoch stets mit einer Militärparade im Juni gefeiert, wenn besseres Wetter zu erwarten ist. Begründet wurde dieser Brauch 1748 von König George II., der bei schönerem Wetter als an seinem eigentlichen Ehrentag im Oktober feiern wollte.

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