Palast-Butler: Prinz William genießt eine Sache, die Charles nie tun würde
König Charles III., Königin Camilla und Prinz William
"Ein überglücklicher Prinz William weint Freudentränen, nachdem er sein geliebtes Aston Villa das Europa-League-Finale in Istanbul gewinnen sah, um die 30-jährige Durststrecke ohne Titel zu beenden - den letzten Pokal gewannen sie, als er 13 Jahre alt war", schrieb die Daily Mail im Mai.
William ist Präsident des englischen Fußballverbands FA (Football Association). Er gilt aber auch privat als fußballbegeistert und ist Fan des Birminghamer Premier-League-Clubs Aston Villa. Auf der Tribüne zeigt er sich immer wieder mitfiebernd oder ausgelassen jubelnd – wie ein ganz normaler Fußballfan.
Prinz William ist leidenschaftlicher Fußball-Fan
Für seinen Vater, König Charles III., wäre das undenkbar, meint der frühere Palast-Butler Grant Harrold. Wie William sich am Rande von Spielen präsentiert, zeige, dass die Royal Family moderner werde. Williams Ausgelassenheit sei ein Zeichen dafür, "dass die jüngeren Mitglieder der Königsfamilie die Protokolle lockern".
Prinz William lässt seinen Gefühlen auf der Tribüne freien Lauf
"Als ich bei ihnen arbeitete, gab es strenge Protokolle, die uns auferlegt wurden, wenn wir eine königliche Loge oder einen Bereich mit den Royals betraten – wie man sich verhalten durfte, was man anziehen durfte, was man sagen durfte, was man tun durfte", so der frühere Palastangestellte im Gespräch mit OLBG, aus dem das Magazin Marie Claire zitierte. "Die Tatsache, dass er sich wie jeder andere Fußballfan verhält – was wir bei seiner Großmutter oder seinem Großvater oder sogar bei seinem Vater niemals gesehen hätten oder sehen würden – zeigt, wie er die Regeln lockert, und es ist ein Zeichen für die Zukunft."
Am Rande der Eröffnung eines neuen Trainingszentrums seines Lieblingsvereins verriet William 2021, wie er als kleiner Junge Aston-Villa Fan geworden sei. Seine Schulkameraden seien alle Fans von Manchester United und Chelsea gewesen, so William, darauf habe er keine Lust gehabt. "Ich wollte eine Mannschaft, die eher im Mittelfeld der Tabelle steht und mir das Gefühl einer emotionalen Achterbahnfahrt gibt."
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