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Nach Mette-Marits Lungentransplantation: Königin Mary meldet sich zu Wort

Die dänische Königin Mary ist eine enge Freundin von Mette-Marit. Aber auch aus Schweden kamen herzliche Worte.
König Frederik X. und Königin Mary

Die Nachricht ging gestern, 17. Juni, um die Welt:Die schwer kranke norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat eine neue Lunge bekommen. Das teilte das norwegische Königshaus mit. "Die Lungentransplantation ist so weit erfolgreich verlaufen", zitierte das norwegische Königshaus Abteilungsleiter Arnt Fiane vom Universitätskrankenhaus in Oslo.

Nicht nur Fans des norwegischen Königshauses waren in Sorge, sondern die Nachricht löste auch in den Nachbarländern große Anteilnahme aus: Prominente Mitglieder der skandinavischen Königshäuser übermittelten ihre Unterstützung und Genesungswünsche.

Königin Mary zeigt sich erleichtert

Die dänische Königin Mary (54) äußerte sich zur Operation ihrer engen Freundin. Während eines öffentlichen Auftritts an der Universität von Kopenhagen betonte sie vor den Kameras der dänischen Rundfunkanstalt DR, in Gedanken bei Mette-Marit zu sein: "Ich habe erfahren, dass die Operation gut verlaufen ist, und darüber freue ich mich sehr. Unsere herzlichsten Gedanken sind bei der Kronprinzessin und der gesamten Familie." Diese kurze, aber doch herzliche Aussage unterstreicht einmal mehr die enge Verbindung zwischen den Königshäusern Norwegens und Dänemarks.

Auch aus Schweden kamen warme Worte. Das schwedische Königshaus drückte in einer offiziellen Mitteilung seine Erleichterung über den positiven Verlauf der Operation aus.

"Die Königsfamilie hat die erfreuliche Nachricht erhalten, dass Kronprinzessin Mette-Marit sich einer Lungentransplantation unterzogen hat und dass offenbar alles gut verlaufen ist", hieß es laut dem schwedischen Magazin Svensk Damtidning. Natürlich wurde der Kronprinzessin ebenfalls "eine gute Erholung sowie eine schnelle Genesung" gewünscht.
 

Wie geht es für Mette-Marit nun weiter?

Die Kronprinzessin werde jetzt für mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben müssen - erst bei ihrer Entlassung sei das nächste Update zu erwarten. Ihr Mann, Kronprinz Haakon, werde sein Programm in nächster Zeit weiter anpassen, um seiner Frau beistehen zu können, hieß es gestern aus dem norwegischen Königshaus.

Die Zeichen dafür, dass bald etwas passieren würde, hatten sich in den letzten Wochen gemehrt. Immer wieder hatte Kronprinz Haakon (52) Termine abgesagt, um bei seiner Frau sein zu können. Die Tochter des Paars, Ingrid Alexandra (22), war von ihrem Studium in Australien nach Hause zurückgekehrt. Der älteste Sohn der Kronprinzessin, Marius Borg Høiby (29), hatte mit Verweis auf den Gesundheitszustand seiner Mutter mehrfach vergeblich versucht, aus der U-Haft freizukommen. Der Hof sprach kürzlich plötzlich von einem "lebensbedrohlichen" Zustand der Kronprinzessin. Und erst vor zwölf Tagen kam Mette-Marit auf die Warteliste für eine Transplantation.

Ohne den Eingriff, so die Ärzte, hätte sie nur noch rund ein Jahr zu leben gehabt. Mit der Transplantation stehen Mette-Marits Chancen nun besser - aber ein Risiko bleibt: Mit einer neuen Lunge überleben dem Krankenhaus zufolge 85 bis 90 Prozent das erste Jahr nach der Transplantation. Nach fünf Jahren leben demnach noch 70 bis 75 Prozent, nach zehn Jahren nur noch etwa die Hälfte der Patienten.

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