Auftritt wider Willen? Williams Körpersprache bei historischem Event befeuert Spekulationen
William und Kate
Prinzessin Kate und Prinz William nahmen am Mittwoch, dem 25. März, an einem historischen Ereignis teil, um die Amtseinweihung der neuen Erzbischöfin von Canterbury Dame Sarah Mullally mitzuerleben. Dieser Moment markiert das erste Mal in der 1.400-jährigen Geschichte der Kirche von England, dass eine Frau die Kirche leitet.
Der Prinz von Wales vertrat seinen Vater, König Charles III., bei der Veranstaltung.
William überließ Kate bei historischem Ereignis die Bühne
Seinem weitgehend angespannten Gesichtsausdruck nach zu urteilen, den er bei dem Auftritt an den Tag legte, wirkte es aber nicht so, als wäre dem Thronfolger wirklich danach gewesen, Charles' Job zu übernehmen und sich der medialen Aufmerksamkeit auszusetzen, die derzeit aufgrund des Epstein-Skandals um Andrew das Königshaus umgibt.
Prinz William und Prinzessin Kate in der Kathedrale
Auch Catherine zeigte sich mit auffällig ernster Miene - auch wenn sie den Großteil des obligatorischen Smalltalks zu übernehmen schien, der bei Anlässen wie diesen für Mitglieder des Königshauses auf dem Programm steht.
Modisch präsentierte sich die zukünftige in der Kathedrale von Canterbury zur Amtseinführung der neuen Erzbischöfin souverän in einem grauen Ensemble und trotzte gekonnt dem Wind. Ihren Hut musste sie zuweilen aber festhalten, damit dieser nicht weggeweht wurde.
Kate in ihrem Element - William im Hintergrund
Trotz regen und Wind: Kate modisch souverän.
Prinz William hatte offenbar keine Probleme damit, seiner Frau die Bühne zu überlassen und sich diskret eher im Hintergrund zu halten. Diese dankte es ihm mit einem verliebten Blick, den sie ihrem Ehemann laut Hello! in einem scheinbar unbemerkten Moment in der Kirche zuwarf.
Zukunft der Monarchie in Williams und Kates Händen
Berichten zufolge soll es in letzter Zeit aber Meinungsverschiedenheiten zwischen William und seinem Vater in Bezug auf den Umgang mit dem Skandal um Andrew Mountbatten-Windsor gegeben haben. "William ist weitaus hartnäckiger als Charles, wenn es darum geht, den Ruf der Monarchie zu schützen", behauptete ein ehemaliger Höfling im Sommer gegenüber Radar Online.
Prinz William und Kate machen schon jetzt viele Dinge anders, als man es von der verstorbenen Queen Elizabeth II. und Charles III. bisher gewohnt war. William hatte 2022 seine Zukunftspläne für seine Rolle innerhalb der Monarchie bekanntgegeben: Er würde seine royalen Pflichten gerne mit einem "kleinen R" angehen - mit dem Ziel, mehr Einfühlungsvermögen zu vermitteln und den Prunk durch persönlichere Projekte abzumildern.
König Charles' älterer Sohn möchte seine königlichen Pflichten für seine Generation neu definieren, mit Fokus auf Empathie und Nahbarkeit. Eine weitere Verkleinerung der Monarchie ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Der britische Adelskommentator und Autor Richard Eden glaubt, dass William als König in Sachen "weniger Personal" in Charles' Fußstapfen treten werde.
Wenn die älteren Mitglieder der Familie in den Ruhestand gehen, wird Seine Königliche Hoheit niemanden mehr einladen, in den königlichen Dienst zu treten", zitierte Eden in einem Artikel für die Boulevardzeitung Daily Mail eine namentlich nicht genannte Quelle aus Williams Umfeld. "Es bleibt abzuwarten, ob er überhaupt möchte, dass seine beiden jüngeren Kinder arbeitende Royals werden", hieß es darin weiter. William sehe "die kleinen europäischen Monarchien als Modell für die Zukunft".
Prinzessin Kates wichtige Rolle innerhalb Royal Family
Um für einen dauerhaften Wandel zu sorgen, sei der Prinz of Wales mehr denn je auf die Unterstützung seiner Ehefrau angewiesen - vor allem nachdem der Skandal um seinen Onkel Andrew den Druck auf die Monarchie drastisch erhöht hat.
Die veröffentlichten Epstein-Akten ließen Fragen darüber laut werden, wie viel der Palast über Andrews Verstrickungen in die Machenschaften des verurteilten Sexualstraftäters gewusst hat - und warum Charles so lange damit gezögert hat, drastischere Maßnahmen gegen seinen Bruder einzuleiten.
Hello! will über palastinterne Quellen in Erfahrung gebracht haben, dass sich William ernsthafte Sorgen darüber mache, wie sich die Aufregung um Andrew auf die Monarchie auswirken könnte.
Und hier kommt Kate ins Spiel, die mit ihrer Beliebtheit beim britischen Volk dem Thronfolger in dieser herausfordernden Zeit Hoffnung gebe.
Unerwartete Beziehungsdynamik
"Sie ist im Grunde der Kitt, der alles zusammenhält", stellt Robert Jobson, Autor von "Catherine, the Princess of Wales", fest. "Sie versteht, wie die Welt funktioniert. Sie ist eine Frau aus dem Volk und weiß tatsächlich, was die Menschen von ihr erwarten."
Dass Kate "für den Fortbestand der Monarchie von entscheidender Bedeutung" sei und die Zukunftsvision ihres Mannes wirklich verstehe, betont auch Adelsexperte Russell Myers im Gespräch mit Hello!. "Sie stimmt mit William in der Frage um Andrew überein und ist der Überzeugung, dass dessen weitere Verbindung der Monarchie sehr, sehr geschadet hätte."
Obwohl es in erster Linie ihre herzliche Art war, die der ehemaligen Bürgerlichen Kate Middleton über die Jahre hinweg weltweite Beliebtheit eingebracht hat, wird die Princess of Wales hinter den Palastmauern vor allem für ihre stille Stärke geschätzt. Diese Eigenschaft könnte sich als Schlüssel zum Erhalt der Monarchie erweisen, sind sich die Adelsexperten unisono sicher.
Auch in ihrer Ehe gilt Kate als der Fels in der Brandung. "Ihre Beziehung hat ein solides Fundament, und was ich festgestellt habe – und das wird manche überraschen – ist, wie sehr William sich auf sie verlässt", verrät Russell Myers. "Nicht nur beruflich – sie haben ein gutes Arbeitsverhältnis und arbeiten oft zusammen – sondern auch persönlich und emotional."
Das stabile und liebevolle Familienleben, das ihm mit Kate möglich ist, sei zudem eine starke Stütze für Williams zunehmend anspruchsvolle Rolle in der Öffentlichkeit. Laut ihren Vertrauten besitze Kate ein gutes Gespür für die richtigen Entscheidungen und gäbe kluge Ratschläge.
Myers zufolge sei Kate "während ihrer Krebsdiagnose und -behandlung von beiden die wohl Stärkere gewesen". Das sage viel über ihre Partnerschaft aus, "und das wird ihnen sehr zugutekommen".
Kommentare