Angst vor Rückkehr der Sussexes nach England: William und Kate rüsten auf

William, Kate, Harry und Meghan gehen zusammen, alle in Schwarz gekleidet.
Meghans und Harrys möglicher England-Besuch sei laut einem Bericht ein Mittel, um Druck auf die Königsfamilie auszuüben, den Herzog und die Herzogin von Sussex wieder willkommen zu heißen.

Zusammenfassung

  • Prinz William hat Krisenmanagement-Expertin Liza Ravenscroft engagiert, um das öffentliche Image und die Glaubwürdigkeit des Königshauses zu stärken.
  • Die Personalentscheidung wird mit möglichen Schwierigkeiten durch einen anstehenden Großbritannien-Besuch von Prinz Harry und Meghan Markle in Verbindung gebracht.
  • Prinz Harry plant laut Berichten eine Versöhnungsgeste gegenüber König Charles III. und wird zudem als Zeuge im Prozess gegen den Verlag der Daily Mail aussagen.

Dass Prinz William eine knallharte Krisenmanagement-Expertin für sein Büro im Kensington Palace engagiert hat, sorgte diese Woche für Schlagzeilen. Liza Ravenscroft ist dafür bekannt, ihren Kunden in "schwiergigen Zeiten" beizustehen. In ihrem Lebenslauf betont sie laut Daily Mail ihre Expertise im Umgang mit "multinationalen Marken, die nie so hohen Erwartungen ausgesetzt waren und nie so gründlich unter die Lupe genommen wurden, wenn etwas schiefging."

William und Kate: Rüsten sie für Harry-und-Meghan-Besuch auf?

Während Experten zunächst nicht annahmen, dass Ravenscroft aufgrund eines speziellen Vorfalls engagiert wurde, sondern dass ihre Einstellung Williams langfristige Überlegungen zu Reputation, Kontrolle der öffentlichen Meinung und Glaubwürdigkeit widerspiegeln würde (dazu mehr), werden nun auch andere Stimmen laut.

Es heißt, dass die jüngste Personalentscheidung des Prinzen und der Prinzessin von Wales durchaus etwas mit den Spekulationen zu tun haben könnte, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan dieses Jahr einen gemeinsamen Großbritannien-Besuch absolvieren könnten.

Meghans letzte Reise nach England erfolgte zum Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. im September 2022. Obwohl es vom Team der Sussexes noch nicht bestätigt wurde, wird vermutet, dass Meghan diesen Sommer mit ihrem Mann nach England fliegen könnte, um den Countdown zu den Invictus Games 2027 in Birmingham zu begleiten. 

Gerüchten zufolge könnten die beiden auch ihre Kinder Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4) mitbringen, wie unter anderem express.co.uk berichtet.

Berichtet wurde außerdem, dass Harry  eine bedeutende Geste der Versöhnung plane: Wenn die Invictus Games im Juli 2027 erstmals seit 13 Jahren nach Großbritannien zurückkehren, möchte der angeblich seinen Vater König Charles III. zur Eröffnungszeremonie nach Birmingham einladen.

William und Kate "wissen, dass Schwierigkeiten bevorstehen"

Und laut einem Bericht der Daily Mail könnten sich William und Kate für die mögliche Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien entschieden haben, eine Krisenmanagement-Expertin zu engagieren.

"William und Catherine wissen, dass ihnen Schwierigkeiten bevorstehen könnten, und diese werden wahrscheinlich von einer bekannten Quelle ausgehen – Prinz Harry und Meghan", berichtete die Zeitung, die schwere Geschütze gegen die Sussexes auffährt.

"Der Plan des Establishments, den Herzog und die Herzogin von Sussex zurück nach Großbritannien zu holen, nimmt Fahrt auf. Innerhalb der nächsten Wochen wird eine Entscheidung über die Wiedereinführung des automatischen bewaffneten Polizeischutzes für das Paar erwartet – finanziert von britischen Steuerzahlern –, wenn sie das Land erneut besuchen", heißt es in dem Bericht weiter.

Der Daily Mail zufolge seien die jüngsten Meldungen über Meghans möglichen England-Besuch anlässlich der Invictus Games und Harrys Erwägung einer Einladung seines Vaters ein Mittel, um Druck auf die Königsfamilie auszuüben, den Herzog und die Herzogin von Sussex wieder willkommen zu heißen.

"Der Plan ist als 'Projekt Tauwetter' bekannt, da er darauf abzielt, die frostigen Beziehungen des Herzogs und der Herzogin zum Rest der Königsfamilie und zur britischen Bevölkerung zu verbessern", behauptet die Daily Mail

Harry und Meghan würden demnach zurückkehren, um ihren "rivalisierenden" Königshof zu gründen und "gleichzeitig ein Vermögen anzuhäufen" - das bringe "das Potenzial für eine zukünftige Krise der Monarchie" mit sich, so das Medium weiter.

Die Sprecher des Prinzen und der Prinzessin von Wales sowie des Herzogs und der Herzogin von Sussex haben sich Medienberichten zufolge bisher aber nicht zu den Behauptungen der Daily Mail geäußert, mit der Harry bekanntlich auf Kriegsfuß steht.

Harry als Zeuge gegen "Daily Mail" vor Gericht

In der kommenden Woche soll Harry Berichten zufolge bei seiner Klage gegen den Verlag der Boulevardzeitung Daily Mail als Zeuge vor Gericht aussagen. Prozessauftakt in dem Zivilverfahren vor dem Londoner High Court ist am Montag. Insgesamt sind neun Wochen Verhandlungszeit angesetzt. Associated Newspapers Limited (ANL) wegen angeblich illegalen Recherchemethoden verklagen. Dazu gehören unter anderem auch Popstar Elton John und dessen Mann David Furnish. Der Verlag weist die Vorwürfe allesamt zurück.

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