Empörung in England: Bericht enthüllt, wer Beatrice und Eugenie heimlich finanziert
Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie
In der Vergangenheit fragte sich die Öffentlichkeit schon oft, wie sich Prinzessin Eugenie und ihre Schwester Beatrice als nicht arbeitende Royals eigentlich ihr Leben finanzieren. Nun enthüllte der britische Rechnungshof, dass die Schwestern trotz ihres fast zwanzigjährigen Aufenthalts in exklusiven Palastimmobilien bisher keinen Cent Miete bezahlt haben sollen.
Dies gibt ein Bericht des Rechnungshofs preis, der einige der lukrativen Vereinbarungen offengelegt hat, von denen arbeitende und nicht arbeitende Mitglieder der Königsfamilie in Bezug auf ihre Residenzen profitiert haben.
Charles ließ Beatrice und Eugenie mietfrei wohnen
Dazu gehören auch die beiden Töchter von Andrew Mountbatten-Windsor, die zwar keine königlichen Pflichten wahrnehmen, aber seit Jahren von ihrer verstorbenen Großmutter Königin Elizabeth II. und jetzt von ihrem Onkel König Charles III. unterstützt werden. Und zwar heimlich.
Der Bericht sorgte in Großbritannien für Empörung.
So fragt sich die Daily Mail, warum Eugenie und Beatrice, die eigenen Karrieren verfolgen, gut betuchte Ehemänner haben und Millionen-Immobilien besitzen, ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten konnten.
Die York-Schwestern lebten ab 2008 im St. James's Palace, bevor Eugenie 2018 in das Ivy Cottage auf dem Gelände des Kensington Palace zog. Sie pendelt inzwischen zwischen London und einem mehrere Millionen teuren Anwesen in Portugal, wo unter anderem Modedesigner Christian Louboutin zu ihren steinreichen Nachbarn gehören soll.
Beatrice blieb in der Wohnung, die sie mit ihrem Ehemann Edo Mapelli Mozzi und ihren zwei Töchtern teilt. Sie besitzt Berichten zufolge außerdem ein Anwesen in den Cotswolds.
Schon die Queen unterstützte Beatrice und Eugenie
Wie der Bericht enthüllt, werden beide Mieten vollständig von Charles aus seiner Privatschatulle an den Königlichen Haushalt gezahlt. Steuergelder wurden demnach keine verwendet.
"Königliche Familie führt Öffentlichkeit an der Nase herum"
Der ehemalige Minister der Liberaldemokraten, Norman Baker, ein langjähriger Kritiker der Royals, sagte gegenüber der Daily Mail: "Es ist absolut inakzeptabel, dass nicht erwerbstätige Mitglieder der königlichen Familie vom Herzogtum Lancaster subventioniert werden. Die königliche Familie führt die Öffentlichkeit mal wieder komplett an der Nase herum."
Die Enthüllungen des britischen Rechnungshofs bezeichnete Baker als "empörend".
Quellen berichten indes, dass die Regelung für Beatrice und Eugenie während der Regierungszeit von Königin Elisabeth getroffen wurde, die ihre Enkelinnen sehr liebte. Der König soll zugestimmt haben, sie einzuhalten. Sie betonten jedoch, dass alle finanziellen Angelegenheiten regelmäßig überprüft würden.
2020 hatte eine Dokumentation mit dem Titel "Beatrice and Eugenie: Pampered Princesses?" (zu Deutsch: "Beatrice und Eugenie: Verwöhnte Prinzessinnen?") die Privilegien beschrieben, welche Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie jahrelang genossen haben.
Von klein auf seien die beiden Töchter von Andrew und dessen Ex-Frau Sarah Ferguson an einen extravaganten Lebenswandel gewohnt gewesen.
"Während ihre Mutter mit steigender Feindseligkeit von Seiten der Presse konfrontiert war, haben Beatrice und Eugenie eine privilegierte Kindheit auf Sunninghill verbracht, dem Anwesen, welches die Queen Prinz Andrew als Hochzeitsgeschenk überreicht hat", wurde die Erzählstimme der Dokumentation, Schauspielerin Glynys Barber, zitiert.
"Beatrice und Eugenie wurden auch von ihren Großeltern überschüttet. Die Yorks lebten unweit von Windsor Castle und waren oft zu Besuch", sagte Royal-Kommentator Richard Kay über die beiden Prinzessinnen. Adelskennerin und Autorin Ingrid Seward gab in der Dokumentation zu, "erstaunt" gewesen zu sein über die Menge an Spielsachen, mit denen Beatrice und Eugenie überhäuft wurden. Trotz der vielen Privilegien seien die beiden Schwestern jedoch "sehr gut erzogen", so Seward.
Eugenie: Horrende Sicherheitskosten für Auslandsjahr
Ihr luxuriöser Lebenswandel sollte Beatrice und Eugenie jedoch Ärger mit ihrem Onkel Charles einbringen, hieß es in der Dokumentation. Der Grund: Die von Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie verursachten Sicherheitskosten während ihres Auslandsjahres sollen so hoch gewesen sein, dass der ehemalige Prince of Wales sich gezwungen gefühlt habe, zu intervenieren - und seinen Nichten den Geldhahn zuzudrehen.
Demnach sei Charles eingeschritten, nachdem Eugenie während ihres Auslandsjahres nach ihrem Schulabschluss im Jahr 2008 die Welt bereiste und enorme Kosten verursacht haben soll. In einem Bericht hieß es schon damals, Eugenie habe rund 100.000 Euro von Steuergeldern für ihre Reisen nach Indien, Amerika, Thailand und Südafrika verwendet.
"Sie tingelte von Land zu Land, wie es viele junge Leute aus der Mittelschicht während ihres Auslandsjahres tun", erklärt der königliche Kommentator Richard Kay. "Aber selbstverständlich wurde sie von polizeilichen Leibwächtern begleitet."
Die Polizeibeamten, von denen Eugenie "an die Luxusorte begleitet" wurde, wurden angeblich von Steuerzahlern bezahlt.
Die Kosten für Flüge in der Economy Class und Hotels soll die Queen-Enkelin zwar aus eigener Tasche bezahlt haben. Für das Sicherheitspersonal sollen jedoch Flüge in der Business Class und in Luxus-Hotels gebucht worden sein, die von öffentlichen Geldern bezahlt worden sein sollen. Innerhalb weniger Monate soll Eugenie damals das Budget eines ganzen Jahres für ihren Schutz ausgegeben haben.
2009 erklärte der ehemalige Polizeichef Dai Davies, dass keine andere Königsfamilie in ganz Europa so viel Schutz erhalte wie die britische.
Charles drehte Beatrice und Eugenie Geldhahn zu
Als Charles von den enormen Kosten erfuhr, soll er höchstpersönlich veranlasst haben, dass die Sicherheitsangestellten abgezogen werden und dass weitere Zahlungen umgehend gestoppt werden.
Dessen nicht genug. Da Eugenie und Beatrice nicht zu den arbeitenden Royals mit Repräsentationspflichten gehören, soll Charles laut Biografin Angela Levin damals entschieden haben, dass die Leibwächter der beiden künftig nicht von Steuergeldern finanziert werden sollen.
Eine Entscheidung, die Charles' Bruder Andrew sehr missfallen haben soll: "Andrew war so wütend, dass er der Königin eine Nachricht schrieb." Er habe verlangt, dass seine Töchter als Royals angesehen werden und ihr Personal weiterhin finanziert werde. "Normalerweise gab die Königin bei ihm nach, sie hatte eine große Schwäche für ihn", so Levin. Diesmal habe die Queen den Wunsch ihres zweitgeborenen Sohnes jedoch abgelehnt.
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