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Adelsexperte: "Kate & William legen gerade Grundstein für Zukunft als König und Königin"

Dass der 43-jährige William ähnlich lange wie Vater Charles auf den Königstitel warten muss, gilt als unwahrscheinlich.
Prinzessin Kate blickt zur Seite. Sie trägt ein rotes Kleid mit weißen Punkten.

Prinz William ist wohl der bekannteste Thronfolger in Europa. Dass der 43-Jährige ähnlich lange wie Vater Charles auf den Königstitel warten muss, gilt als unwahrscheinlich. Der amtierende Monarch stand 70 Jahre lang in den Startlöchern, bis er im September 2022 auf seine Mutter Queen Elizabeth II. folgte. Mit Ehefrau Prinzessin Kate und den Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis gilt William als Symbol für eine moderne Zukunft der Monarchie. Schon jetzt.

William und Kate "verstärken Engagement für ihre jeweiligen Anliegen"

Dem britischen Adelsexperten und Autor Russell Myers ("William & Catherine: The Intimate Inside Story") zufolge bereiten sich William und Kate längst auf ihren größten Karriereschritt - den auf den Thron - vor. "Der Prinz und die Prinzessin von Wales legen gerade aktiv den Grundstein für ihre Zukunft als König und Königin", sagte er der Zeitung Mirror. "Beide verstärken ihr Engagement für ihre jeweiligen Anliegen und in diesem Jahr noch gemeinsam ihre bislang größte Reise als Prinz und Prinzessin von Wales antreten, wenn sie eine diplomatische Mission in Indien wahrnehmen und an der Verleihung des Earthshot-Umweltpreises teilnehmen."

Mit den Aufgaben eines Königs ist William bereits vertraut und vertritt die Royal Family bei zahlreichen Terminen im In- und Ausland. Wie seinem Vater liegen ihm besonders Umwelt und Natur am Herzen. Mit dem Earthshot Prize hat William eine Auszeichnung ins Leben gerufen, die Nachhaltigkeit fördert. Zudem machte er mit Tierfilmer David Attenborough wiederholt auf den Tierschutz aufmerksam. Problematisch ist die Beziehung zu seinem jüngeren Bruder Prinz Harry, das Verhältnis gilt als zerrüttet.

Adelsexpertin Jennie Bond sieht Williams königliche Ambitionen ebenfalls schon jetzt. Dem Mirror sagt sie: "William wirkt wie ein designierter König - und einer, der seine Absicht, die Monarchie zu reformieren, sehr deutlich macht. Die Zeiten haben sich geändert, und es wirkt nicht länger unsensibel, darüber zu sprechen, was für ein König er sein wird." Sowohl William als auch Kate hätten "klare Vorstellungen davon vermittelt, wie sie die Zukunft gestalten wollen. Ganz bewusst gewöhnen sie uns an den Gedanken, dass ihre Regentschaft anders sein wird: weniger formell, weniger pompös, stärker auf Kernziele fokussiert und mit einem proaktiveren Umgang mit sozialen Medien und moderner Kommunikation".

Schwere Zeiten

Hinter den Royals liegen schwere Zeiten: Kate hat sich einer Chemotherapie unterzogen, nachdem sie Anfang 2024 eine Krebsdiagnose erhalten hatte. Anfang des vergangenen Jahres teilte sie mit, inzwischen in Remission zu sein.

In Remission bedeutet bei Krebs üblicherweise, dass die Krankheit unter Kontrolle oder derzeit nicht nachweisbar ist. Die genaue Bedeutung hängt von der individuellen Situation ab. Bei vielen Krebsarten wird man erst nach fünf Jahren ohne Rückfall als geheilt angesehen. Um welche Art von Krebs es sich bei Kate handelte, ist nicht bekannt. Kate kehrte seitdem schrittweise wieder zu ihren öffentlichen Aufgaben zurück.

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