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12.01.2018

Queen feuert ihren BH-Lieferanten

Wegen einer angeblichen Indiskretion trennt sich Königin Elizabeth II. von ihrem Hoflieferanten für Büstenhalter. Oder hat sie einfach nur genug BHs?

Die britische Königin Elizabeth II. (91) hat ihrem Hoflieferanten für BHs, Rigby and Peller, das Vertrauen entzogen – angeblich wegen einer Indiskretion. Das berichteten am Donnerstag mehrere britische Medien unter Berufung auf die langjährige Firmenchefin June Kenton.

Das Unternehmen durfte sich 57 Jahre lang mit dem königlichen Zertifikat als Lieferant der Queen schmücken. Am Donnerstag war der Firmenname in dem Verzeichnis der Royal Warrant Holders, der Gesellschaft der Hoflieferanten, nicht mehr zu finden.

Grund soll ein Buch sein, das die 82-jährige Kenton im vergangenen Jahr veröffentlichte. Sie beschreibt darin Details aus Anproben im Buckingham-Palast, unter anderem mit der Queen und Prinzessin Diana. Die Queen sei dabei halb bekleidet und oft seien ihre Corgis anwesend, berichtet der Telegraph unter Berufung auf das autobiografische Werk mit dem Titel "Storm in a D-Cup".

Kenton zeigte sich betroffen von dem Vertrauensentzug. "Ich bin sehr traurig, dass der Buckingham-Palast an der Geschichte Anstoß genommen hat", sagte sie der BBC. Der Palast wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern.

Was Royals so drauf haben

Die heimlichen Jobs der Royals

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Prinz Daniel von Schweden stammt aus bescheidenen Verhältnissen: Der Sohn eines Beamten und einer Postangestellten jobbte nach dem Abitur in einem Altenheim. Nach dem Millitärdienst arbeitete der heute 43-Jährige zunächst ein Jahr lang in einem Heim für behinderte Kinder.

Später ließ sich Daniel, der die Aufnahmeprüfung für die Uni nicht bestand, zum Freizeitpädagogen und Fitnessberater ausbilden. Er arbeitete eine Zeit lang als Fitnesstrainer und eröffnete auch einen eigenen Sportclub - in dem er auch seine zukünftige Ehefrau, Kronprinzessin Victoria, kennenlernte.

Auch Sarah Ferguson ist nicht mit dem goldenen Löffel auf die Welt gekommen: Bevor sie 1986 mit (ihrem inzwischen Ex-Mann) Prinz Andrew einen der damals gefragtesten Junggesellen Großbritanniens heiratete, musste auch sie sich abrackern. Nach dem Schulabschluss besuchte die spätere Herzogin von York eine Sekräterinnenschule - und da war auch Putzen angesagt.

"Als ich 18 war, konnte ich sehr gut Spiegel putzen. Ich habe Waschräumen sauber gemacht und Schlafräume von Studenten, die waren ziemlich unordentlich", verriet die heute 56-Jährige in der Talkshow "Skavlan".

Nebenbei arbeitete die ehemalige Gattin des Duke of York als Kellnerin in einem Kaffeehaus. "Ich habe nicht gekocht“, so "Fergie". "Ich habe nur die Strudel aus dem Tiefkühler geholt und in den Ofen geschoben. Das war dann wohl kochen."  

Lady Amalia Windsor, die Enkelin des Duke of Kent, einem Cousin von Königin Elizabeth, ist ein gerngesehener Gast auf Society-Partys und für ihren teuren Kleidergeschmack bekannt. Doch obwohl sie sich aus finanzieller Sicht keine Gedanken machen müsste, jobbt die Studentin als Kellnerin.

Nur wenige Tage nach den Feierlichkeiten anlässlich des 90. Geburtstags der Queen bediente die 21-Jährige beim Launch eines Energy-Drinks  in der "Rook & Raven Gallery" die Gäste. Etwas extra Taschengeld schadet offenbar nie.

Bevor sie mit dem schwedischen Prinzen Carl Philip zusammenkam, verdingte sich Sofia Hellqvist ihr Geld als Reality-Star und Bikinimodel.

In ihrem (mittlerweile gelöschtem) Blog "Aus der Stadt, die niemals schläft" berichtete die heutige Schweden-Prinzessin außerdem über pikante Partys mit Stars wie P.Diddy, Mark Wahlberg und Johnny Depp.

Lady Kitty Spencer, die Nichte der verstorbenen Prinzessin Diana, sorgt mit ihrem ausschweifenden Lifestyle immer wieder für Aufsehen (dazu mehr).

Die Blondine, die einen Abschluss in Luxusmarken-Management hat, macht sich nicht nur für Wohltätigkeitsorganisationen stark, sondern versucht sich auch als Model. "Ich habe dem Modeln gegenüber eine entspannte Einstellung", so Lady Kitty Spencer.

Spencers freizügige Fotoshootings - wie jenes für's "Tatler"-Magazin (Bild) - finden jedoch viele zu freizügig und nicht angebracht. Bevor sie in den Adel einheirateten, hatten auch diese Royal-Damen verhältnismäßig "gewöhnliche" Jobs:

Nach ihrem Abschluss in Kunstgeschichte war Herzogin Kates erster Job der als Accessoires-Einkäuferin bei dem britischen Kaufhaus "Jigsaw". Später arbeitete sie im Partybedarf-Unternehmen ihrer Eltern als Projektleiterin und Fotografin in der Katalogsproduktion, bevor sie 2011 Prinz William das Jawort gab.

Máxima Zorreguieta Cerruti unterrichtete während ihres Wirtschaftsstudiums Erwachsene und Kinder in Mathematik und arbeitete für diverse Unternehmen. Nach dem Abschluss war die Argentinierin für verschiedene Banken tätig. 2002 heiratete sie König Willem-Alexander der Niederlande und ist seit dessen Amtsantritt im Jahr 2013 Königin.

Letizia Ortiz Rocasolano, seit 2004 mit Felipe VI. verheiratet und seit 2014 Königin von Spanien, studierte Kommunikationswissenschaften und war vor ihrer Hochzeit mit dem heutigen Monarchen Journalistin. Sie arbeitete unter anderem bei den Fernsehsendern CNN+ und TVE.

Prinzessin Mary von Dänemark, geboren als Mary Elizabeth Donaldson, war für verschiedene Unternehmen im Bereich Marketing und Werbung tätig und unternahm 1998 außerdem eine einjährige Weltreise, bevor sie die Ehefrau des dänischen Thronfolgers, Kronprinz Frederik wurde.

Marie, Prinzessin von Dänemark, arbeitete vor ihrer Hochzeit mit Prinz Joachim in PR-, Marketing- und Werbeagenturen. Außerdem war sie als Vorstandssekretärin bei der ING Numismatic Group SA tätig, einem Unternehmen, das ihr Stiefvater leitet.

Prinzessin Mette-Marit von Norwegin hat so einiges studiert, aber kein Studium abgeschlossen. Heute ist sie Schirmherrin verschiedener Organisationen. Was nicht viele wissen: 2008 erhielt die Frau von Prinz Haarkon eine Goldene Schallplatte für eine CD mit Kirchenliedern, die sie zusammengestellt hat.

Charlene von Monaco war früher Profischwimmerin. Die gebürtige Südafrikanerin brach die Schule ab, um sich ganz ihrer sportlichen Karriere zu widmen. Der Plan ging auf: Mit 18 Jahren gewann Charlene die südafrikanischen Meisterschaften. Bei den Olympischen Spielen in Sydney erreichte sie den fünften Platz.

Marie-Chantal, die Gattin von Paul von Griechenland, arbeitet seit 2000 als Designerin für Kinderbekleidung. Außerdem schreibt und illustriert die Frau des im Exil lebenden Thronfolgers Kinderbücher und ist Vorsitzende diverser gemeinnütziger Organisationen.