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06/10/2021

Prinz Charles vor schwieriger Entscheidung über jüngsten Bruder Prinz Edward

Edward und seine Frau Gräfin Sophie haben stärkere Aufmerksamkeit erhalten, seitdem Harry und Meghan im letzten Jahr ihre royalen Pflichten aufgegeben haben.

Der britische Prinz Edward zweifelt an der Zukunft des Duke of Edinburgh-Titels. Der 57-Jährige ist der jüngste Sohn der Queen und des kürzlich verstorbenen Prinz Philip. Seit dessen Tod wird erwartet, dass Edward den Titel Herzog von Edinburgh von seinem Vater übertragen bekommt. Ob dies tatsächlich so sein wird, könne er selbst noch nicht mit Sicherheit sagen.

Wer wird nächster Duke of Edinburgh?

Gegenüber der BBC gab Edward nun an, dass die Entscheidung von seinem älteren Bruder und Thronfolger Charles getroffen wird. "Theoretisch steht es lange fest, da es eine Art Wunschtraum meines Vaters war. Natürlich wird alles davon abhängen, ob der Prinz von Wales (Charles), wenn er König wird, es tun wird oder nicht. Wir müssen also abwarten", so Edward. Derzeit tragen er und seine Frau Sophie die Titel Earl und Countess (Graf und Gräfin) of Wessex, die ihnen an ihrem Hochzeitstag verliehen wurden.

Gräfin Sophie und Prinz Edward haben stärkere Aufmerksamkeit erhalten, seitdem Prinz Harry und Herzogin Meghan vor gut einem Jahr ihre royalen Pflichten aufgegeben haben. Sophie hatte erst kürzlich medienwirksam trotz des Streits um Harry den Zusammenhalt der königlichen Familie betont. "Wir sind noch immer eine Familie, egal was passiert, das werden wir immer sein", sagte sie dem Telegraph Magazine. Mit Queen-Enkel Harry habe sie nach der Beisetzung von Prinz Philip im April ein längeres Gespräch gehabt, das sei sehr nett gewesen.

Wegen kritischer Aussagen von Harry über Charles' Erziehung und Rassismusvorwürfen seiner Ehefrau Meghan gegen den Palast gilt das Verhältnis als zerrüttet.

Vom aktuell großen Interesse an ihrer Person fühlten sie sich "geschmeichelt", erzählten Edward und Sophie. "Wir haben so vor uns hin gearbeitet, haben es hoffentlich gut gemacht", sagte sie. Mit dem Ausstieg von Harry und Meghan hätten sich die Dinge dann plötzlich verändert. "Natürlich suchen die Medien nach Leuten, die die sogenannte Leere füllen können. Wenn die Menschen dem, was wir tun, mehr Beachtung schenken, dann ist das großartig."

Vor allem Sophie ist verstärkt ins Rampenlicht gerückt, sie engagiert sich besonders für Gesundheitsthemen und Frauenrechte. Gemeinsam mit Edward hat sie zwei Kinder, Louise (17) und James (13). Für die Kinder sei der Tod von Philip schwer gewesen, sagte Sophie. Die beiden "erwarten noch immer, dass ihr Großvater in seinem grünen Landrover um die Ecke biegt". Die Königin sei seit dem Tod ihres Mannes vielbeschäftigt. "Der Job ist nicht etwas, das man einfach aufgeben kann", sagte Edward. "Es geht einfach immer weiter."

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