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19.08.2017

Pitt & Jolie von Innenarchitektin verklagt

Das Ex-Paar soll einer Lichtdesignerin für ihre Arbeit an seinem Schloss in Frankreich eine stattliche Summe schuldig geblieben sein.

Als hätten Brad Pitt und Angelina Jolie mit ihrer Scheidung nicht genug Probleme, werden sie nun von einer Innenarchitektin verklagt. Wie unter anderem die Daily Mail berichtet, behauptet die Spezialistin in Sachen Beleuchtung namens Odile Soudant, Pitt und Jolie hätten sie für Arbeiten in ihrem Schloss Château Miraval nicht bezahlt - wodurch ihre Firma in den finanziellen Ruin getrieben wurde.

Brangelina auf 700.000 Dollar verklagt

Laut Gerichtsunterlagen wurde Soudant 2010 von Brangelina eingestellt, um im Rahmen von Renovierungsarbeiten das Lichtdesign auf ihrem Weingut in der Provence neu zu arrangieren und erhielt dabei freie Hand.

" Brad wollte das Anwesen zu einem besonderen Ort machen und das Licht sollte das Herz davon sein", wird die Designerin in den Dokumenten zitiert.

Insgesamt siebzehn Menschen stellte Soudant daraufhin für das Projekt an: Darunter Architekten, Designer und optische Technicker. Ein offizieller Vertrag wurde zwar nicht abgeschlossen, dennoch stellte sie Brangelina monatlich Rechnungen aus. Nach zwei Jahren waren die Arbeiten aber noch nicht abgeschlossen. Als sich die Kosten überschlugen, stellte Pitt die Zahlungen ein. Insgesamt 700.000 Dollar soll er ihr noch schuldig sein.

Da Soudant daraufhin ihre Mitarbeiter nicht mehr bezahlen konnte, musste sie Insolvenz anmelden, während Pitt und Jolie einen anderen Experten einstellten, der das Werk iher ehemaligen Lichtdesignerin vollenden sollte.

Ideenklau?

Obwohl das Gericht befand, dass Soudant tatsächlich Geld von dem Hollywood-Traumpaar zustehe und sie bereits Anfang des Jahres eine stattliche Summe bekommen haben soll, spielen offenbar auch persönliche Kränkungen in den Gerichtsstreit mit hinein.

"Ich bin eine Künstlerin. Wenn jemand versucht, meine Arbeit zu stehlen, ist das für mich sehr schmerzhaft", beschwert sie sich gegenüber dem Guardian darüber, dass nun jemand anderer ihr geplantes Projekt fortführt.

Ein Architekt, der ebenfalls an den Renovierungsarbeiten beteiligt war, behauptet jedoch: "Die Ideen bezüglich des Lichts kamen prinzipiell von Mr. Pitt. Er ist sehr leidenschaftlich, was Architektur anbelangt, und wusste, was er erreichen wollte."

Pitts Sprecher meinte gegenüber der Vanity Fair: "Wir respektieren die Entscheidung des Gerichts, was den langen Streit bezüglich der Zahlungen von Rechnungen anbelangt." Ideenklau lasse sich der Hollywoodstar aber nicht vorwerfen: "Diese Entscheidung betrifft jedoch nicht die Copyright-Angelegenheiten bezüglich des Lichtdesigns, das von Brad entwickelt wurde."