© APA/AFP/SONNY TUMBELAKA

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05/08/2021

Michelle Obama: Sorge um ihre Töchter Sasha und Malia

Die ehemalige First Lady äußerte ihre Angst, dass sich ihre Töchter mit Alltagsrassismus konfrontiert sehen könnten.

Die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama, hat gegenüber CBS-Moderatorin Gayle King erzählt, dass sie "Erleichterung" verspürt habe, nachdem eine Jury Derek Chauvin letzten Monat wegen Mordes an George Floyd verurteilt hatte. Es sei aber "noch viel zu tun", wenn es um soziale Gerechtigkeit geht.

"Wir können nicht sagen: 'Großartig, das ist passiert, lass uns weitermachen'", sagte die Ehefrau von Barack Obama. "Ich weiß, dass die Menschen in der Black Community nicht so denken, weil viele von uns immer noch in Angst leben, wenn wir zum Lebensmittelgeschäft gehen oder uns Sorgen machen, wenn wir mit unseren Hunden spazieren gehen oder unseren Kindern erlauben, einen Führerschein zu machen."

Alltagsrassismus: Obama besorgt um ihre Töchter

Auch über ihre beiden Töchter Malia (19) und Sasha (22) zeigte sich die 57-jährige in diesem Zusammenhang besorgt. Die frühere First Lady erzählte, dass sie sich immer große Sorgen mache, wenn ihre Töchter das Haus verlassen und sich hinter's Steuer setzen.

"Sie fahren, aber jedes Mal, wenn sie alleine in ein Auto steigen, mache ich mir Sorgen darüber, welche Annahme von jemandem gemacht wird, der nicht alles über sie weiß: Die Tatsache, dass sie gute Studentinnen und höfliche Mädchen sind, aber vielleicht spielen sie ihre Musik ein wenig zu laut. Vielleicht sieht jemand ihren Hinterkopf und macht eine Vermutung", äußerte Michelle Obama ihre Sorgen.

"Mir und so vielen Eltern schwarzer Kinder macht der harmlose Akt, den Führerschein zu machen, Angst", fuhr sie fort. "Ich denke, wir müssen mehr darüber reden und unsere Mitbürger bitten, zuzuhören und uns ein bisschen zu glauben."

Die ehemalige First Lady würdigte die Black Lives Matter-Proteste gegen Fehlverhalten und Rassismus der Polizei, die im vergangenen Jahr in den USA und weltweit stattgefunden haben. "All diese Kinder von Black Lives Matter, sie würden sich lieber keine Sorgen machen. Sie gehen auf die Straße, weil sie müssen", sagte Obama. "Sie versuchen, die Leute verstehen zu lassen, dass wir echte Menschen sind."

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