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09/14/2021

Meghan und Harry: Lilibet um royale Tradition betrogen?

Adelsexperten gehen davon aus, dass Lilibet nicht die Ehre zuteil wird, das traditionelle Taufkleid tragen zu dürfen.

Wurde Lilibet Diana bereits heimlich getauft? Während Meghans und Harrys Sohn Archie im Alter von drei Monaten im Juli 2019 in Windsor getauft wurde, steht jene seiner vier Monate alten Schwester offiziell noch aus. Royal-Experten spekulieren aber, dass die Tochter von Prinz Harry und Herzogin Meghan schon längst den kirchlichen Segen erhalten haben könnte.

Haben Meghan und Harry Tochter Lilibet heimlich taufen lassen?

Herzogin Meghan und Prinz Harry sollen britischen Boulevardmedien zufolge planen, ihre Tochter Lilibet Diana noch dieses Jahr der Königin vorzustellen. Die Sussexes sollen die Monarchin sogar gebeten haben, Lilibets Taufe in London im Beisein der Königsfamilie stattfinden zu lassen. Im Juli hatte Adels-Expertin Angela Levin in der Sendung TalkRadio noch gemutmaßt, dass Meghan und Harry damit warten würden, einen Termin für die Taufe festzulegen, da sie unbedingt einen wählen wollen würden, an dem die Königin auch teilnehmen könnte. "Harry hat mehreren Leuten erzählt, dass sie Lili in Windsor taufen lassen wollen, genau wie ihren Bruder", zitierte Eden Confidential zudem eine Quelle aus Harrys Umfeld.

Aus dem Palast sickern inzwischen aber Gerüchte durch, dass ein Besuch der Sussexes derzeit nicht erwünscht sei. Die Taufe könnte demnach auch in den USA stattfinden. Wobei die beiden Adelsexpertinnen Molly Mulshine and Christina Garibaldi es sogar für möglich halten, dass diese bereits stattgefunden haben könnte.

Die beiden "Royally Us"-Podcasterinnen halten eine Reise der Familie Sussex nach Europa derzeit für unwahrscheinlich. "Ich glaube ja nicht, dass Meghan in naher Zukunft rübergeflogen kommt. Ich denke viel eher, dass sie alles ziemlich privat halten werden."

"Wer weiß, vielleicht wurde die Taufe bereits vollzogen", spekulieren sie weiter.

Lilibet um royale Tauftradition betrogen?

So oder so: Sollten sich die Sussexes doch noch für eine Reise nach Großbritannien entscheiden, um ihre Tochter traditionsgemäß in der Church of England taufen zu lassen, könnte das jüngste Mitglied der königlichen Familie jedoch um eine königlichen Tauftradition gebracht werden. Die königliche Kommentatorin Molly Mulshine weist jedenfalls darauf hin, dass Lilibet das königliche Taufkleid nicht wird tragen können, sollte sie für ihre Taufe zusammen mit ihren Eltern und Archie nach Europa reisen. "Ich glaube nicht, dass Lilibet in das zeremonielle Taufkleid passen wird, wenn das alles durch ist", stellt diese fest.

Auch die britische Historikerin Marlene Koenig geht davon aus, dass Lilibet die Ehre, das royale Taufkleid tragen zu dürfen, nicht zuteil werden wird. "Ich glaube nicht, dass das Taufkleid nach Kalifornien geschickt wird", sagt sie gegenüber dem britischen Express-Magazin. "Nicht als Beleidigung, sondern nur weil es teuer ist", stellt sie klar. "Und sogar wenn es als Expresspost oder über die britische Botschaft verschickt wird, hat man immer noch Probleme."

Das Taufkleid hat in der britischen Königsfamilie eigentlich Tradition: Wie auch seine Cousins und Cousinen wurde Lilibets Bruder Archie in der Replika jenes Kleidchens getauft, das Queen Victoria 1841 für ihre erste Tochter anfertigen ließ. Nach mehr als 160 Jahren im Einsatz und über 60 royalen Kindern, die darin getauft wurden, wurde das Taufkleid schließlich durch eine aufwändige Nachahmung ersetzt.

Um bei der Replika des traditionellen Kleids möglichst nah an den einzigartigen Original-Farbton heranzukommen, wurde dieses sogar mit Tee eingefärbt. Ihre Majestät höchst persönlich überwachte den Herstellungsprozess der Replika. Elizabeth II. beauftragte dazu Hofschneiderin Angela Kelly und wurde über die einzelnen Fortschritte der Herstellung auf dem Laufenden gehalten.

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