Jude Law

© EPA/NEIL HALL

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10/17/2020

Jude Law: „Meine sechs Kinder halten mich jung“

Der gebürtige Londoner Weltstar im Interview über seine Großfamilie, seine Garten-Quarantäne und seinen Putzfimmel.

von Elisabeth Sereda

Mehr als 70 Film- und TV-Rollen. Eine 27 Jahre anhaltende, erfolgsgekrönte Karriere. Und sechs Kinder von vier Frauen. Mit 47 hat Jude Law in jeder Hinsicht einiges geleistet. Im kommenden Jahr ist der gebürtige Londoner in drei Serien und drei Filmen zu sehen, inklusive „Sherlock Holmes 3“, „Fantastische Tierwesen 3“ und „Peter Pan“.

Sein ältester Sohn Rafferty (23) ist ebenfalls Schauspieler, seine älteste Tochter Iris (19) Model, Rudy (18) hat sich noch nicht entschieden. Die Mutter der drei ist Schauspielerin Sadie Frost, Laws Ehefrau Nummer eins. Danach war er mit Sienna Miller liiert, bis er sie mit dem Kindermädchen betrog. Die nächsten zwei Töchter, Sophia und Ava, sind das Produkt zweier Kurzzeitaffären.

2015 lernte er die Millionenerbin Phillipa Coan (32) kennen. Die Hochzeit 2019 in Südfrankreich ließ man sich zwei Millionen Euro kosten. Philippa wirkt gut einen halben Kopf größer, obwohl beide exakt 1,78 m sein sollen. Sie brachte ihr erstes und sein sechstes Kind im August zur Welt. Geschlecht und Name sind noch immer unbekannt.

TENNIS-GBR-WIMBLEDON

KURIER: Dachten Sie je, einmal sechs Kinder zu haben?

Jude Law: Nein, wirklich nicht – aber ich liebe sie alle sehr. Sie halten mich jung. Wir waren erst vor ein paar Wochen alle vereint, um den 18. Geburtstag meines Zweitältesten zu feiern. Das wird wohl länger nicht mehr möglich sein, denn kurz nach der Fete hat die britische Regierung neue Regeln erlassen, wonach eine Zusammenkunft von mehr als sechs Personen nicht mehr erlaubt ist. Und glauben Sie mir, wir sind mehr als sechs! Es war wunderbar. Meine Eltern (beide Waisen, beide Lehrer) waren auch dabei. Sie freuten sich am meisten, denn sie sind nie so aufgewachsen.

Welches Ihrer Kinder ist am ehesten nach Ihnen geraten?

Sie sind alle so verschieden. Mein Ältester (Rafferty) sieht mir am ähnlichsten und hat dieselben beruflichen Interessen. Das ist wie ein vorgehaltener Spiegel. Ich glaube, ich habe so viele Kinder, weil meine Eltern beide adoptiert wurden. Sie sind ohne diese Wiedererkennung aufgewachsen. Das ist erst passiert, als meine ältere Schwester und ich gute Arbeit leisteten, den Clan zu vergrößern.

Wie haben Sie die letzten acht Monate verbracht?

In meinem Haus in London – wie alle Leute habe auch ich sehr viel geputzt, aufgeräumt und aussortiert. Ich habe viel erledigt, was ich mir seit Jahren vorgenommen habe. Knarrende Türen ausgetauscht und den Garten bearbeitet. Und weil ich nicht arbeiten konnte, war es der erste Frühling und Sommer, wo ich alles in Blüte sah. Ich habe Akazien und Glyzinien (Blauregen) und sogar ein paar Bonsais. Was ich am meisten genossen habe, war die Zeit, die ich mit meiner Familie verbrachte.

Hätten Sie nicht „Fantastische Tierwesen 3“ drehen sollen?

Ja, genau zu Beginn des Covid-Lockdowns hätten wir starten sollen. Die Ungewissheit hat mich anfangs sehr beschäftigt. Wir haben jetzt vor einer Woche endlich begonnen. Natürlich unter strikten Schutzmaßnahmen.

Hat Ihnen das letzte Jahr neue Erkenntnisse gebracht?

Ich sehe das Leben immer als Chance, zu wachsen. Jeder neue Tag bietet eine Möglichkeit, ein besserer Mensch zu werden – als Vater, Ehemann, Freund, Schauspieler oder als Bürger dieser Erde.

Als guter Brite sind Sie natürlich auch Fußballfan?

Mein Klub ist Tottenham Hotspur, aber wir haben nicht sehr viel Glück in letzter Zeit.

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