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08.11.2017

Ingrid Flick präsentiert ihr neues Buch

Die Milliardärin und ihr Förster möchten Kindern die Natur näher bringen.

Man liebt nur, was man kennt, und man schützt nur, was man liebt" – dieser Meinung war nicht nur Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz ( 27. Februar 1989), sondern das glaubt auch Milliardärin Ingrid Flick, die genau aus diesem Grund, jetzt ihr zweites Kinderbuch präsentierte. Schon mit ihrem ersten Band "Wir besuchen unsere Wildtiere", wollte sie den Kindern die heimische Natur spielerisch näher bringen.

Den Reinerlös (von ihr sogar etwas aufgerundet) überreichte sie Dienstagvormittag an das St. Anna Kinderspital (es kommt der Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative zugute), wo man sich riesig über die 10.000 Euro freute. Auch mit ihrem zweiten Buch "Wir besuchen unseren Wald" (Leykam Verlag; 14,90 €) setzt sie ihr Engagement für St. Anna fort.

Jagdhündin Viva lädt darin zu einem spannenden Waldspaziergang ein – liebevoll illustriert mit den authentischen Bildern von Förster Georg Rothmann, der vor fünf Jahren mit der Tier- und Naturfotografie begonnen hat. Nur der Auerhahn ist ihm nicht so wirklich gelungen, das Bild musste er sich von einem Kollegen besorgen, wie er lachend gestand.

"Es ist mir ein Anliegen, dass die Erwachsenen ihre Kinder mit in die Natur nehmen, die Wälder besuchen und den Kindern damit frühzeitig die Augen für die Schönheit der Natur öffnen", so Flick, die mit diesem Charity-Projekt auch etwas von ihrem eigenen Glück zurückgeben möchte.

"Man will einfach teilen und versuchen, die anderen in einem positiven Sinne mitzunehmen."

Mitnehmen auf die wunderbare Reise in die Natur möchte auch Förster Georg Rothmann, der zwar bemerkt hat, dass sich die Menschen durchaus vermehrt mit der Natur ausseinander setzen, da aber noch immer viel Nachholbedarf herrscht.

"Es feht schon oft das Vermitteln der Eltern, die selber teilweise weit weg sind von der Natur, dass sie das ihren Kindern gar nicht mehr wirklich mitgeben können. Und genau da setzt jetzt unser Buch an. Man kann das den Kindern beim Schlafengehen vorlesen und ihnen so die Grundbegriffe ein bisschen vermitteln", so Rothmann.