Kate Mara bei den Golden Globes 2019.

© Jordan Strauss/Invision/AP

Stars
06/26/2019

"Ich hatte solche Angst": Kate Mara spricht über ihren Notkaiserschnitt

Bei der Geburt ihres ersten Kindes kam es für die "My Days of Mercy"-Schauspielerin zu gefährlichen Komplikationen.

Die Geburt des ersten Kindes von Kate Mara und "Rocket Man"-Schauspieler Jamie Bell verlief leider nicht so, wie das Paar es sich gewünscht hätte: In einem Schwangerschaftspodcast erzählte Mara nun, einige Wochen nach der Geburt des kleinen Mädchens, dass sie sich aufgrund einer gefährlichen Diagnose einem Notkaiserschnitt unterziehen musste.

Horror-Geburt

Dabei verlief die Schwangerschaft gut, sogar als "einfach" bezeichnete sie sie. Zumindest bis zur sechsunddreißigsten Woche. Mara wurde mit Cholestase diagnostiziert, eine seltene Lebererkrankung, die zu vorzeitigen Wehen und auch Totgeburten führen kann. Mara wurde ins Krankenhaus eingeliefert und bekam nach "drei Tagen in den Wehen" so hohes Fieber, dass das Kind per Notkaiserschnitt geholt werden musste, erzählt die 36-Jährige.

"Ich hatte solche Angst davor, was alles passieren könnte. Ich glaube ich hatte noch mehr Angst, einfach weil ich schon so müde war." Auch sei sie unheimlich traurig gewesen, dass es ein Kaiserschnitt werden würde. Ehemann Jamie Bell sowie ihre Mutter seien kurz vor der OP an ihrer Seite gewesen.

Diese stellte sich dann als einziger Albtraum heraus. Der Cholestase und des Fiebers nicht genug wurde die Operation von Krampfanfällen begleitet, die es ihr unmöglich machten ihr Baby in den Arm zu nehmen.

"Ich dachte, meine Zähne würden herausspringen, mein Kiefer war von den Krämpfen so fest zusammengebissen, und dann dachte ich: 'Ich kann sie definitiv nicht halten, weil ich mich nicht bewegen kann.' Meine Arme waren wie gelähmt." Nach der Operation hatte Mara so viel Blut verloren, dass eine Transfusion notwendig wurde.

Fehlgeburt im dritten Monat

Dabei ist die Vorgeschichte ihres Kinderwunsches ohnehin schmerzhaft. Als Mara zum ersten Mal schwanger wurde, soll ihre Ärztin gleich zu Beginn erkannt haben, dass die Eizelle es nicht schaffen würde. "Sie sagte, ich hätte eindeutig eine verrottete Eizelle. Ich wusste damals nicht, was das ist. Also sagte sie: 'Grundsätzlich hast du eine Fehlgeburt, aber sie hat deinen Körper noch nicht verlassen.'"

Die eigentliche Fehlgeburt hatte die Schauspielerin allerdings erst im dritten Schwangerschaftsmonat: "Bis es vorbei war, hat es sich ewig hingezogen", so Mara.

Kurz darauf wurde die Schauspielerin wieder schwanger – mit ihrer nun geborenen Tochter. Im Kontext der kürzlichen Fehlgeburt zeigte sie sich am Anfang allerdings weniger hoffnungsvoll: "Es war komisch, bittersüß. Ich war so aufgeregt, aber auch traurig. Eine ganz andere Dynamik als beim ersten Mal."

Es sei natürlich schade, dass das Kind per Kaiserschnitt gekommen sei. Schließlich hatte sich das Paar eine natürliche Geburt Zuhause gewünscht. Trotzdem sind beide froh, dass das kleine Mädchen gesund und munter ist: "Wir haben wirklich alles in unserer Macht Stehende getan, damit unser Baby so friedlich und natürlich wie möglich herauskommt."