Rassismus: Heidi Klum verwendete falschen Hashtag und kam in Shitstorm

Das Finale muss heuer erstmals ohne Heidi Klum stattfinden.
Das deutsche Top-Model, Mutter schwarzer Kinder, wollte sich gegen Rassismus einsetzen und verwendete den falschen Hashtag.

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd, dessen Tod die gewaltigen Unruhen in den USA auslöste, meldete sich auch Heidi Klum mit einer Solidaritätsbekundung gegen Rassismus an ihre Fans: Diese ging allerdings in die Hose.

Denn sie setzte den Hashtag „alllivesmatter“ ("Alle Leben zählen") statt „Black Lives Matter“ ("Schwarze Leben zählen"). Wegen anhaltender Diskriminierung wurde die "Black Lives Matter"-Bewegung gegründet, die sich explizit gegen Rassismus gegenüber Schwarzen einsetzt.

Viele User werfen dem deutsche Top-Model vor, dass sie als Mutter schwarzer Kinder ihre hohe Reichweite sinnvoller nutzen und das Problem mit weißer Polizeigewalt gegen Menschen mit anderer Hautfarbe nicht verharmlosen sollte.

Ein Tweet für viele: „Ja wir wissen, dass alle Leben zählen. Aber gerade wollen wir den Leuten klarmachen, dass schwarze Leben genau so viel zählen. Kannst du das mit uns zusammen sagen? Schwarze Leben zählen!“

#Alllivesmatter setzt sich für die (sexuelle) Vielfalt aller Menschen ein, aber nicht explizit gegen Rassismus und Polizeigewalt.

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