© Roy Rochlin/FilmMagic/Getty Images

Stars
09/30/2020

Hayden Panettiere: Ist sie in Hollywood unten durch?

Hayden Panettieres Karriere war schon länger von Rückschlägen geprägt. Nun ist es gänzlich still geworden um den ehemaligen Kinderstar.

von Elisabeth Spitzer

Mitte der Nullerjahre sah es eigentlich so aus, als würde Schauspielerin Hayden Panettiere Hollywood auf dem besten Weg sein, Hollywood im Sturm zu erobern. Doch dann folgte der Absturz.

Von klein auf vor der Kamera

Bereits im Alter von einem Jahr stand die Tochter der ehemaligen Seifenoper-Darstellerin Lesley R. Vogel und eines Feuerwehrmannes erstmals für einen Werbespot vor der Kamera. Es folgten weitere Werbe-Aufträge. 1997 trat Panettiere mit nur vier Jahren in der Fernsehserie "Liebe, Lüge, Leidenschaft" auf. Einem breiteren Publikum wurde sie durch die Rolle der Maddie Harrington, der Tochter von Ally McBeal, in der letzten Staffel der beliebten TV-Serie Ally McBeal bekannt. Für die Rolle der Natalie Scheffer im Spielfilm "Joe Jedermann" wurde Panettiere dann für einen Young Artist Award nominiert. Es folgten zahlreiche Filmengagements.

Doch schon bald sollte die steile Karriere der New Yorkerin erstmals ins Wanken kommen.

2009 wurde die romantische Komödie "I Love You Beth Cooper" mit Panettiere als Star verrissen.

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Dann landete die damals 17-Jährige ihre erste Hauptrolle in einer Serie: Von 2006 bis 2010 spielte sie in der NBC-Fernsehserie "Heroes" die Rolle der "Claire Bennet", einer Cheerleaderin mit Regenerationskräften.

Während Panettiere bei "Heroes"-Fans schnell zum Serienliebling avancierte, machten der Serie schon bald mangelnde Einschaltquoten zu schaffen. Nach dem Start der zweiten Staffel sah sich "Heroes"-Schöpfer Tim Kring sogar gezwungen, sich bei den Fans der Show zu entschuldigen und einzugestehen, dass der Start der zweiten Staffel ein "Fehler" gewesen sei. Er versprach, die Serie noch zu retten. 2010 wurde "Heroes" jedoch nach vier Staffeln eingestellt – nicht ohne der Karriere der beteiligten Schauspieler erheblich zu schaden.

Karriere mit vielen Ups- und Downs

Es folgten weitere berufliche Tiefschläge: 2008 plante die Schauspielerin, als Sängerin durchzustarten und ein eigenes Album zu veröffentlichen. Die Arbeit an der Platte sollte sich jedoch als Zeitverschwendung herausstellen: Aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Musiklabel wurde dieses schließlich abgeblasen. 2013 beschwerte sich Panettiere dann gegenüber Vulture über ihr Label und ihre gescheiterte Popkarriere: "Ich war eine Marionette."

Erst 2012 sollte es wieder vorübergehend bergauf gegen für den einstigen Kinderstar. Da ergatterte Panettiere dank ihres musikalischen Talents die weibliche Hauptrolle in der angesagten Serie "Nashville", wo sie bis 2018 in insgesamt 112 Folgen als Juliette Barnes zu sehen war.

Inzwischen ist es jedoch ruhig geworden um die Schauspielerin. 2016 war sie in "Custody" zum letzten Mal in einem Film zu sehen. Das Drama, in dem Panettiere für ihre Darstellung einer jungen Anwältin zwar Rezensenten überzeugte, war nach seiner Premiere auf dem Tribeca Film Festival aber lediglich auf dem Streamingportal Lifetime zu sehen. Auch Serienrollen blieben nach dem Finale von "Nashville" aus.

Dafür sorgte das Privatleben der Seriendarstellerin immer wieder für Schlagzeilen.

Von 2006 bis 2007 war Panettiere mit ihrem Schauspielkollegen Stephen Colletti liiert, später datete sie ihren "Heroes"-Co-Star Milo Ventimiglia.

Postnatale Depressionen und häusliche Gewalt

2010 funkte es zwischen dem "Nashville"-Star und Boxer Wladimir Klitschko. Die beiden trennten sich jedoch nach nur einem Jahr. Danach war Panettiere vorübergehend mit dem ehemaligen American Football-Star Scotty McKnigh liiert, bevor sie wieder mit Klitschko zusammenkam. 2014 wurden die beiden Eltern einer Tochter. 2018 trennten sie sich endgültig.

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Ein Mitgrund für die Trennung dürften die postnatale Depression gewesen sein, an der Panettiere nach der Geburt ihrer Tochter erkrankte und wegen der sie sich mehrfach in Behandlung begeben musste. Die gemeinsame Tochter lebt seit der Trennung bei Klitschko.

Fatal war die Beziehung, welche Panettiere nach dem Beziehungsaus einging: Kaum wurde die Trennung von Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko offiziell bestätigt, sah man die Schauspielerin kurz darauf schon Hand in Hand mit Brian Hickerson – einem wenig erfolgreichen Schauspieler. Die beiden sorgten zunächst mit Alkoholeskapaden für Kopfschütteln. Später sorgte ihre Beziehung wegen sich häufenden Vorfällen der häuslichen Gewalt für Schlagzeilen.

Obwohl er ihr gegenüber mehrfach gewalttätig wurde, blieb Panettiere weiterhin bei Hitcherson. Inzwischen hat sie es geschafft, ihren handgreiflichen Freund in den Wind zu schießen und eine einstweilige Verfügung gegen ihn zu erwirken. Im Juli äußerte sich Panettiere erstmals zu den Gewalterfahrungen, die sie in den vergangenen Jahren erlebt hatte. "Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen, damit dieser Mann nie wieder jemandem weh tun kann. Ich bin dankbar für mein Unterstützersystem, das mir geholfen hat, die Courage zu finden, um wieder meine Stimme und mein Leben zurückzugewinnen", hatte Panettiere auf Instagram geschrieben. Zu Hickerson soll sie Insidern zufolge keinen Kontakt mehr haben.

Ihre Karriere als Schauspielerin ist aufgrund der privaten Probleme dennoch erheblich eingeknickt. Gerüchte, wie sie vom National Enquirer Ende vergangenen Jahres verbreitet wurden, dass Hayden Panettiere Hollywood ganz den Rücken wolle, dürften die berufliche Situation für sie nicht besser gemacht haben.

 

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