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Verpfuschte Po-OP: Gina-Lisa Lohfink droht ein Leben voller Schmerzen

Reality-Star Gina-Lisa Lohfink spricht offen über die katastrophalen Folgen einer verpfuschten Operation.
Gina-Lisa Lohfink mit blonden Haaren

Wenn sie könnte, würde sie ihr "Brazilian Butt Lift" wohl am liebsten rückgängig machen. 2023 unterzog sich die deutsche Reality-TV-Persönlichkeit Gina-Lisa Lohfink ("Germany's Next Topmodel", "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!") einem Eingriff, bei dem ihr Gesäß vergrößert wurde. Doch es kam zu massiven Komplikationen, über die Lohfink vor Kurzem erstmals offen sprach. 

Nun äußert auch ihr behandelnder Arzt eine alarmierende Prognose. 

Gina-Lisa Lohfink könnte nach "Brazilian Butt Lift" Bein verlieren

Im Gespräch mit der Bild-Zeitung berichtete die 39-Jährige vor Kurzem, möglicherweise vor einer Amputation zu stehen. "Ich habe Angst, mein Bein zu verlieren", sagte sie da. 

Bei ihrer Po-Operation, die vor drei Jahren in der Türkei vollzogen wurde, sei ihr ein Gel ins Gesäß injiziert worden. Dieses wanderte nun unerwartet in ihre Oberschenkel und führte zu Entzündungen und starken Schmerzen, erklärte sie.

Um die Schäden zu beheben, unterzog sich Lohfink bereits mehreren Operationen. Doch der Kampf ist immer noch nicht ausgefochten. 

Lohfink drohen lebenslange Schmerzen

Im Gespräch mit RTL gab die Ex-Dschungelcamperin jetzt weitere Einblicke in die Qualen, die sie durchlebt. Lohfink ist demnach auf regelmäßige Einnahme von Antibiotika und Schmerzmitteln angewiesen, da aus ihrem Bein ständig Flüssigkeit austrete, eine Mischung aus Blut, Eiter und Filler.

"Ich habe so starke Schmerzen, das kann ich gar nicht in Worte fassen", gesteht sie, während ihr Arzt Dr. Dorow im RTL-Interview eine beängstigende Prognose äußert: "Wahrscheinlich wird die arme Gina damit ihr Leben lang zu kämpfen haben, weil es wahrscheinlich nie ganz restlos zu entfernen ist."

Obwohl "95 Prozent von dem Zeug" aus ihrem Bein rausgeholt werden konnten, wird das Gel vermutlich nie zu "100 Prozent aus ihrem Körper" entfernt werden können. "Das ist ein ganz, ganz schwieriger und medizinisch wirklich extrem gefährlicher Fall", so der Arzt weiter, der betont, dass eine Amputation nicht ausgeschlossen sei. "Es gibt auch noch die Gefahr, dass sie ihr Bein verliert", so der Mediziner.

Der Grund: Das Kunststoffgel, welches nicht vollständig aus dem Bein der TV-Persönlichkeit eliminiert werden kann, sei mit Bakterien durchsetzt. Diese verursachen wiederkehrende Entzündungen, die mit Antibiotika nicht vollständig behoben werden können. Es bestehe zudem die Gefahr, dass sich resistente Bakterien einnisten, was zu einer Sepsis führen könnte. Sollte es soweit kommen, wäre der Fall selbst unter Betreuung "lebensbedrohlich".

Gina-Lisa Lohfink hat sich dazu entschieden, offen über die Komplikationen zu sprechen, um andere vor den Gefahren von Schönheitsoperationen zu warnen. Ihre Hoffnung: "Ich kann damit halt Frauen, Mädchen, Männern, egal, wer was macht, warnen, schützen."

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