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Traumhochzeit mit bitterem Beigeschmack: Eric Roberts fehlte bei Jawort von Tochter Emma

Emma Roberts hat geheiratet. Ihr Vater Eric Roberts wurde zu der Familienfeier jedoch nicht eingeladen.
Eric Roberts mit grauen Haaren und Brille lächelt vor einem blauen Hintergrund.

Am Samstag, dem 25. Juli, hat Emma Roberts den Schauspieler Cody John in einer privaten Residenz in Idaho geheiratet. Berichten zufolge handelte es sich um ein intimes Fest mit Familie und Freunden. Roberts Vater Eric Roberts war jedoch nicht anwesend. In einem Statement äußerte er sich jetzt zu seiner Abwesenheit bei der Hochzeit seiner einzigen Tochter.

Eric Roberts: „Es ist wunderbar, dass sie feiert, wie und mit wem sie will“

In einer Stellungnahme gegenüber der Daily Mail erklärte der Schauspieler: „Ich liebe meine Tochter, habe sie immer geliebt und werde sie immer lieben. Es ist wunderbar, dass sie feiert, wie und mit wem sie will.“ Es ist unklar, warum Eric Roberts der Zeremonie seiner Tochter fernblieb oder ob er überhaupt eingeladen war.

Die beiden hatten über die Jahre ein schwieriges Verhältnis, über das der Bruder von Julia Roberts in der Vergangenheit wiederholt gesprochen hat. 

Emma Roberts' Eltern trennten sich nur wenige Monate nach ihrer Geburt. In seinen Memoiren „Runaway Train: Or the Story of My Life So Far“ erzählte Eric Roberts: „Ich liebte meine kleine Tochter mit der Kraft eines Herkules, trotz meiner eigenen Schwächen. Doch ich konnte die Realität eines Säuglings in meinem Leben nicht bewältigen und ich konnte der Elternrolle nicht gewachsen sein.“ In seinen Memoiren blickte er auf seine Entscheidung zurück, Emmas Mutter Kelly Cunningham zu verlassen, als seine Tochter sieben Monate alt war. 

„Wir haben viel durchgemacht, und sie [Cunningham] hat mich in meinen schlimmsten Momenten erlebt – trotzdem blieb sie eine Zeit lang, obwohl sie sich sicher fragte, ob sie das tun sollte“, erinnerte er sich. „Wir wollten beide ein Kind – vielleicht ich mehr als sie – aber wir wollten beide Eltern werden.“

Seine damalige Kokainsucht habe ihn daran gehindert, für seine Tochter da zu sein. „Die schlimmste Folge meines Drogenkonsums war der Verlust von Emma“, schrieb er. „Ich war noch völlig zugedröhnt, als sie geboren wurde, was alles erklärt.“ 

2024 bestritt der 70-Jährige gegenüber den Hörern von „Inside of You“, dass es in der Vater-Tochter-Beziehung „Schmerzen“ gäbe. Er beschrieb es stattdessen als „eine Traurigkeit über Missverständnisse, die wir alle für immer haben werden, weil wir Menschen sind“.

„Kompliziertes“ Verhältnis

Im April gewährte der Schauspieler weitere Einblicke in seine Beziehung zu Emma. Im Podcast „Really Famous With Kara Mayer Robinson“ wurde der Schauspieler gefragt, ob er und seine 35-jährige Tochter ein „kompliziertes“ Verhältnis hätten angesichts kursierender Gerüchte um eine vermeintliche Entfremdung.

„Nicht wirklich. Es ist nur aus der Sicht von Außenstehenden kompliziert, weil sie das alles nicht verstehen und deshalb ihre eigene Interpretation haben, was auch immer das sein mag“, erklärte Roberts. Trotz der Gerüchte betonte der Filmstar, wie stolz er auf seine Tochter sei. Er räumte jedoch ein, dass er Emma in ihrer Kindheit ein besserer Vater hätte sein können. Emma Roberts selbst spricht kaum über ihren Vater. 

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