Nancy und Ronald Reagan

© Reuters/MIKE THEILER

Stars
07/08/2020

Das Ronald-Reagan-Phänomen: Wenn Stars in die Politik gehen

Ronald Reagan schaffte den Sprung vom Superstar zum US-Präsidenten, Kanye West würde gerne.

von Stefanie Weichselbaum

Wir müssen nun das Versprechen Amerikas erkennen, mit Gottvertrauen, einer einigenden Vision und dem Schaffen einer Zukunft. Ich kandidiere für das Amt des US-Präsidenten", schrieb Rapper Kanye West auf Twitter und kündigte damit wieder einmal seinen Gang in die Politik an.

US rapper Kanye West announces presidential bid on twitter

Während Stars wie Paris Hilton, Bob Saget oder Tiffany Haddish das belächelten, kündigte Tesla-Gründer Elon Musk via Twitter seine Unterstützung an. Ob West es damit wirklich ernst meint, wird sich wohl in den nächsten Monaten zeigen. Die Idee, vom Showbusiness in die Politik zu wechseln, hatten schon einige vor ihm. Bestes Beispiel: Ronald Reagan.

Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan startete seine Karriere als Schauspieler und war sogar als Hauptrolle in "Casablanca" vorgesehen, die letztendlich aber Humphrey Bogart bekam. Reagan entdeckte aber auch da schon seine politische Ader und wurde zum Präsidenten der Schauspielgewerkschaft. Von dort aus ging es dann weiter zum kalifornischen Gouverneuer und schließlich zum US-Präsidenten. Der Rest ist Geschichte.

Apropos kalifornischer Gouverneur: Dieses Amt bekleidete ja auch ein österreichischer Landsmann, der davor als Action-Star aktiv war: Die steirische Eiche Arnold Schwarzenegger. Bis zum US-Präsidenten schaffte er es allerdings nicht, da er dafür in den USA geboren hätte sein müssen.

Und um gleich noch bei den Schauspielern zu bleiben, ließ sich auch Clint Eastwood auf ein politisches Amt ein. Er wurde Bürgermeister in seiner Heimatstadt Carmel (Kalifornien).

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Das Bürgermeistertum interessierte auch eine Hälfte des Hit-Musik-Duos Sonny & Cher. 1988 wurde Sonny Bono zum Bürgermeister von Palm Springs (Kalifornien) gewählt. Der darauffolgende Versuch des Einzugs in den US-Senat scheiterte, aber 1994 schaffte er den Sprung ins Repräsentantenhaus.

Nicht so gut lief es für "Sex and the City"-Darstellerin Cynthia Nixon. Sie wollte 2018 für die Demokraten als Gouverneurin von New York kandidieren, musste sich aber bei den Vorwahlen Amtsinhaber Andrew Cuomo geschlagen geben.

 

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