Daniel über Patrice Aminati: "Es ist Zeit, loszulassen"

Patrice Aminati machte ihrem Noch-Ehemann in einem Interview schwere Vorwürfe. Dieser wehrte sich auf Instagram.
Daniel und Patrice Aminati

Nach der Trennung greift Patrice Aminati ihren Noch-Ehemann Daniel Aminati öffentlich an und macht ihm schwere Vorwürfe. Er würde aus ihrer Krebserkrankung Kapital schlagen und diese in eine Ego-Show verwandeln, so die 30-Jährige in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

Doch der Moderator lässt diese Vorwürfe nicht im Raum stehen und meldete sich auf Instagram zur Causa selbst zu Wort.

Kritik an Daniel Aminatis Social-Media-Auftritt

Einen Tag, nachdem Patrice öffentlich bekannt gab, dass der Krebs erneut gestreut hat, postete Daniel auf Instagram Bilder von ihm, auf denen er sehr glücklich aussah. Nach der Ankündigung seiner Noch-Ehefrau aber postete er die an sie gerichteten Worte: "Du schaffst das! Ich bin immer für dich da, das weißt du!"

Besonders das zweite Posting stieß Patrice anscheinend äußerst sauer auf. Gegenüber der Bild erklärte sie, dass der Eindruck, Daniel sei für sie da, ganz und gar nicht der Realität entspreche. "Mich für seine Instagram-Story und seine Selbstdarstellung zu benutzen, obwohl so viel Ungeklärtes zwischen uns steht. Er sagt öffentlich, er sei immer für mich da, aber versucht hinterrücks, meine Zukunftsperspektive zu verbauen. Er soll endlich von mir ablassen und sich auf sich konzentrieren." Klare und harte Worte der 30-Jährigen.

Daniel Aminati verteidigt sich in Instagram-Video

Am Sonntag reagierte Aminati auf die Vorwürfe mit einem ausführlichen Instagram-Video. Darin betonte der Moderator, dass er sich bewusst zurückgehalten habe, da solche privaten Angelegenheiten nicht in die Öffentlichkeit gehörten. Er Schlammschlacht strebe er nicht an. "Ich finde, genauso liebevoll wie man zusammengekommen ist, kann man meines Erachtens nach auch zumindest respektvoll auseinandergehen." Und weiter: "Wir sind immer ganz besonders respektvoll miteinander umgegangen, wieso soll ich jetzt damit aufhören?" Trotzdem fühle er sich gezwungen, Stellung zu nehmen, nachdem Patrice ihn öffentlich kritisiert hatte.

Bezüglich des Vorwurfs, er nutze ihre Krankheit für eine Ego-Show und in seinen Postings gehe es ihm eigentlich nur um sich selbst, erklärte der 52-Jährige: "Das finde ich einfach unverhältnismäßig, weil das Einzige, was ich vor zwei Tagen gemacht habe, ich habe in einer Story ein Bild von ihr und von uns gepostet (…)." Die Worte "Wir schaffen das!" und "Du schaffst das!", die auch in der Story zu sehen waren, seien stets das Credo der Familie in den letzten Jahren gewesen, erklärt Daniel. Patrice wisse, dass es sich dabei "um keine leeren Worthülsen" handle. 

"Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt"

Daniel wies darauf hin, dass er Patrice in der Vergangenheit den Weg zu speziellen Krebsstudien ermöglicht habe, die ansonsten nicht zugänglich gewesen wären. Er habe "wirklich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um sämtliche Türen aufzumachen" – Türen, die "normalerweise verschlossen geblieben" wären, betonte er. Daniel erklärte auch, dass diese Therapien damals Erfolge gezeigt hätten. 

In seiner Videobotschaft zollte Daniel Patrice Respekt für ihren beschwerlichen Weg und beschrieb sie als "wunderbaren Menschen" und "wunderbare Seele". Gleichzeitig machte er deutlich, wie belastend die Situation für alle Beteiligten sei: "Es ist verrückt, was gerade passiert. Ich spüre ihre Angst, ich weiß um ihre Angst und ich weiß aber auch, was Angst macht." Er sei immer für sie da gewesen, betont er im Clip. Trotzdem sei er sich bewusst, dass Patrice den Kampf gegen den Krebs allein durchstehen muss. "Es ist gerade so, wie es ist, und auch das werden wir durchstehen."

Videobotschaft von Aminati polarisiert (erneut)

Im Clip verliert Daniel bewusst kein schlechtes Wort über seine Noch-Ehefrau ("Von meiner Seite aus gibt es nur gute Energie und ganz, ganz viel Verständnis – und natürlich auch ein Verzeihen, ein Vergeben") – schon allein wegen der gemeinsamen Tochter, "für die ich sehr dankbar bin, und für sie würde und werde ich alles tun", schreibt er zu seinem Beitrag. Dort erklärt er auch erneut: "Mir liegt es fern, Patrice willentlich zu verletzen oder sie zu beleidigen, ganz im Gegenteil!" Doch gleichzeitig betont Daniel auch: "Trotzdem weiß ich, dass es Zeit ist, loszulassen."

In der Kommentarspalte unter der Videobotschaft finden sich unterschiedliche Meinungen. Während die einen User Daniel zu seinen Worten gratulieren und betonen, auch er dürfe seine Sichtweise der Dinge äußern, sprechen andere davon, dass er Patrice (erneut) entmündigen und sich als "Retter" darstellen würde, auch von "Selbstverliebtheit" ist die Rede. Zudem würde er die Grenzen, die seine Noch-Ehefrau kommuniziert hatte, nicht einhalten, heißt es von einer Userin. Eine andere Userin schreibt: "Manchmal ist es besser, nichts zu sagen."

Die Hochzeit zwischen Patrice und Daniel Aminati fand im April 2022 statt, kurz darauf erblickte die Tochter Charly Malika das Licht der Welt. Ende 2022 wurde bei Patrice schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Dieser hat metastasiert und gilt als unheilbar. Im Dezember 2025 gab das Paar seine Trennung bekannt. Für seine Worte danach wurde Daniel in den sozialen Medien stark kritisiert.

Kommentare