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03.01.2018

Charles übernimmt jetzt noch mehr Pflichten der Queen

Prinz Charles übernimmt weitere Verpflichtungen von Queen Elizabeth II.

Prinz Charles muss 2018 weitere royale Pflichten übernehmen. Der 69-jährige Royal war 2017 an 546 königlichen Verpflichtungen beteiligt, häufiger als jedes andere Mitglied der Königsfamilie.

Im neuen Jahr könnten noch mehr Aufgaben auf ihn zukommen, da seine Mutter, Queen Elizabeth, beginnt, sich von den Staatsaufgaben zurückzuziehen. Prinz Charles ist der Thronerbe und wird zum König ernannt, wenn seine 91-jährige Mutter stirbt.

Privatsekretär der Queen entlassen

Aus diesem Grund ist er der Erste, der die königlichen Pflichten der jetzigen Monarchin übernehmen muss. Wie britische Medien berichteten, soll Charles schon im Herbst die Entlassung von Sir Christopher Geidt beantragt haben, der die Königin bisher in politischen und verfassungsrechtlichen Fragen beraten hat.

Danach fühlte sich der Palast zu einem Statement gezwungen. Geidts Kündigung habe nichts mit einem Machtkampf im Königshaus zu tun. Charles und die gesamte royale Familie unterstützen die Queen "in jeder erdenklichen Weise". Der Prinz "habe niemals eine prominentere Rolle für sich selbst verlangt", hieß es weiter.

Charles will nicht in Buckingham Palace ziehen

Auch auf ein Leben im Buckingham Palace soll der Blaublütler keine Lust haben. Wie die Sunday Times unter Berufung auf einen Palastinsider berichtet, will Charles seines Amtes als König nicht im Buckingham Palace walten, sondern in seinem aktuellen Wohnsitz Clarence House bleiben.

Aufgrund seiner erhöhten königlichen Arbeitsbelastung war Charles gezwungen, seine karitative Arbeit zu reduzieren und seine Wohltätigkeitsorganisationen im Vorfeld seines 70. Geburtstages in diesem Jahr "aufzuarbeiten".

Queen Elizabeths Entscheidung, königliche Agenden aufzugeben, folgt, nachdem sich ihr 96-jähriger Ehemann Prinz Philip im August letzten Jahres zur Ruhe setzte. In einem Statement hieß es damals: "Seine Königliche Hoheit der Herzog von Edinburgh hat beschlossen, ab Herbst dieses Jahres keine öffentlichen Engagements mehr durchzuführen."

Trotzdem werde er sich die Entscheidung offenhalten, "bestimmte öffentliche Veranstaltungen von Zeit zu Zeit besuchen."