Stars
19.09.2017

Prinz Charles: Machtkampf im Buckingham Palace

Prinz Charles soll den Privatsekretär der Queen entlassen haben. Auf ein Leben im Buckingham Palace habe der zukünftige König aber keine Lust.

Noch ist Queen Elizabeth II die Königin von England. Ihr Sohn Prinz Charles soll aber schon jetzt mehr Macht fordern. Charles ist Erster in der Thronfolge und könnte seine Mutter eines Tages als König beerben. Zwischen ihm und dem Privatsekretär der Queen soll nun aber ein Machtkampf ausgebrochen sein.

Machtkampf im Königshaus?

Wie britische Medien berichten, soll Charles die Entlassung von Sir Christopher Geidt beantragt haben, der die Königin bisher in politischen und verfassungsrechtlichen Fragen beraten hat.

Der Mann, der laut BBC "einen der wichtigsten Jobs Großbritanniens" hat, hatte es sich zum Ziel gemacht, eine engere Zusammenarbeit zwischen Prinz William und Prinz Charles zu erwirken. Letzterer habe sich dadurch in seiner Stellung als Thronfolger gefährdet gefühlt und sich bei seiner Mutter beschwert. Um einen Konflikt zu vermeiden, soll die Queen schließlich nachgegeben und Geidt entlassen haben.

Nun fühlt sich der Palast zu einem Statement gezwungen. Geidts Kündigung habe nichts mit einem Machtkampf zu tun. Charles und die gesamte royale Familie unterstützen die Queen "in jeder erdenklichen Weise". Der Prinz "habe niemals eine prominentere Rolle für sich selbst verlangt", heißt es weiter.

Charles will nicht in Buckingham Palace ziehen

Auch auf ein Leben im Buckingham Palace soll der Blaublütler keine Lust haben. Wie die Sunday Times in Berufung auf einen Palastinsider berichtet, will Charles seines Amtes als König nicht im Buckingham Palace walten, sondern stattdessen in seinem jetzigen Wohnsitz Clarence House bleiben.

Darin soll sich Charles laut Insidern auch mit seinem Sohn William einig sein: Der Buckingham Palace sei "zu groß und nicht grün genug für ein Familienleben" und soll künftig in ein Museum umgewandelt werden. Das Clarence House hingegen, in dem auch Queen Elizabeth und Prince Philip bis 1952 gewohnt hatten, würde sich eher als modernes Headquarter eignen.